Nachts in Ansbach

Ein Foren-Rollenspiel in der Welt von VAMPIRE: Die Maskerade
 
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 Buhlerei um des Überlebens willen.

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Vincent
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BeitragThema: Buhlerei um des Überlebens willen.   Do 4 Jun - 22:45

Das Aura war wirklich gut zu erkennen gewesen. Seine Fahrt war eine reine Odyssee gewesen. Viele Beschreibungen von den nächtlich umher huschenden Menschen, hatten ihn in die Irre geführt. Nun stand er vor dem Eingang des Clubs, welcher anscheinend momentan wegen Sanierung geschlossen war. Zuerst überlegte der junge Vampir, ob er es wagen konnte einfach so einzutreten. Am liebsten wäre er umgekehrt und hätte das Weite gesucht, doch die Anweisungen des Prinzen waren eindeutig gewesen. Hier schien sein Leben von abzuhängen. Kurz fasste der Vampir seine geistige Kraft zusammen und betrat den Laden. Das innere des Auras schien ein Trümmerfeld zu sein. Die Arbeiten hatten bereits begonnen, um die zerschossene Einrichtung und die Wände wieder herzustellen. Schüchtern näherte er sich der ersten Person, welche er hier traf. "Verzeihen sie... ich... ich wurde hierher geschickt. Ich soll mich bei der Besitzerin melden. Ich bin ...äh... nächtliche Gesellschaft." Er wusste, wie zweideutig dies klingen musste, doch er wusste auch, das sein Gesicht niemals sexuelle Begierde in irgendjemandem wecken würde.
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Kain
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 21:06

Die Sanierung des Aura ging gut voran,hier wurde nicht am falschen Ende gespart, denn offensichtlich lies die Ahnin zu welcher Olukun sich gerade bewegte gleich den kompletten Laden erneuern.
Vom Fußboden bis zur Deckenleuchte wurde geschraubt, verlegt, genagelt, verputzt,,, und, und, und...
Die erste Person der Olukun näher kam war ein Bauarbeiter der dabei war haßtig irgendeine Masse in eins der Einschußlöcher zu stopfen.
Sexuelle Begierde erweckte Olukun nun wahrlich nicht bei dem kleinen, aber kräftigen Mann.

"Die Chefin is immer die Treppe rauf."

Dort wo der Bauarbeiter hindeutete waren eben drei Männer damit beschäfftigt eine schwere Brandschutztür zu montieren...

"Anklopfen nich vergessen."

Fügte der der Mann etwas genervt klingend hinzu.

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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 21:22

Er nickte mit einem kleinen Lächeln, welches durch die vielen Narben in diesem kantigen und düsterem Gesicht eher abschreckend auf die meisten wirkte, wie das eines Gewaltverbrechers, der gerade sein Opfer auserkohr. Schnell ließ er den schwer arbeitenden Mann hinter sich und und wanderte durch die Räume des Clubs. Offenbar war dies hier an sich ein sehr angesagter und erfolgreicher Laden. Eine Gesellschaft in welche er nie hineingehören würde. Als er die Treppe fand erklomm er sie mit zögerlichem Schritt. Immer wieder musste er daran denken, das hier sein Leben auf dem Spiel stand... oder... was immer er auch tat anstatt zu leben.

Als er vor einer Tür stand, welche wie eine Wohnungstür anmutete, brauchte der Caitiff einige Sekunden um seinen Mut zusammenzufassen, dann hob er die geballte Faust an und ließ sie rythmisch auf das Holz klopfen.
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Daniela Stern

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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 21:38

Der Mann ignorierte das Lächeln, evtl. dachte er auch, dass sich sein Gegenüber einfach auf eine gute Nummer mit der warscheinlich schönsten Frau der Stadt freute...könnte ja sein...
und Frauen hatten manchmal einen seltsamen Geschmack.
Es war nicht sein Leben das auf dem Spiel stand, es war nur noch eine Existenz...
Ob diese nun besser oder schlechter war, war dahingestellt, aber das machte nichts man konnte daran arbeiten, auch wenn dieser Weg als Clanloser verdammt steinig wurde.
So stand er nun da, die Treppe war erklommen, eine massive Eichentür mit Guckloch gebot Olukun jedoch noch einmal Einhalt.

Es vergingen einige Sekunden, dann öffnete eine durchaus ansehnliche, jung wirkende Dame.

"Guten Abend, was wünschen Sie?"

Die Stimme der Frau war neutral.
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 21:52

Er hatte sich bereits umdrehen wollen, als die Tür doch noch geöffnet wurde, obwohl er sehr gehofft hatte, das dies nicht passieren würde. Dort in der Tür stand eine ungemein bezaubernde Frau. Zuerst war er vollkommen perplex. Seine Lippen bewegten sich, doch kein Ton drang daraus hervor, bis er die Augen schloss und sich sichtlich zusammenriss. Es dauerte einige wenige Sekunden, bis der Caitiff sprechen konnte.

"Ich-ich es tut mir leid. Ich so-sollte mich hier melden war die Anweisung von Friedrich. Bin ich denn hier richtig? Das-das ist doch das Aura und-und sie sind die Besitzerin, bei der ich mich vorstellen soll?"
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Daniela Stern

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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 21:59

Die Frau die in der Tür stand hatte offenbar ein gesundes Selbstbewusstsein.

"Gut, Friedrich hat ihnen befohlen sich hier zu melden.
Wiso sollen Sie sichhier melden, wenn Sie schon bei Friedrich waren?
Und ja, dies ist das Aura, oder was davon übrig ist und nein ich bin nicht die Besitzerin.
Offensichtlich wollen Sie zu Maria, aber was wollen Sie von ihr?"

Olukun konnte quasi sicher sein, dass die Frau die vor ihm stand eine Vertraute der Ahnin war.
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:07

Die Frau konnte sehen, wie überfordert der Kainit mit ihr war.
Ihre Eloquenz ließ ihn regelrecht dahinschrumpfen.
Trotz seiner bulligen und starken Statur schien er in sich zusammenzusinken.
Fast wie ein Hund, welcher sich verletzt zusammenrollte um anschließend um Mitleid zu winseln.
Doch etwas sagte dem Caitiff, das diese Frau hier kein Verständnis und kein Mitleid mit ihm haben würde. Der Caitiff nahm allen Mut zusammen und blickte ihr wieder in die Augen,
welche ihm kalt und unnachgiebig wie Stahl erschienen.

"Verzeihen sie, ich-ich-ich weiß es doch nicht. Friedrich hat das gesagt. Ich... er
er möchte das mir jemand zeigt... wie man... wie man so lebt ... wie wir es tun.
Ich bin...ich weiß doch nicht."

Das stammeln kam ihm unkontrolliert von den Lippen. Ihre Präsenz war mächtig, einschüchternd.
Ihr Blick schien ihn bereits zu verdammen, ihn zu strafen und am liebsten hätte er sich gewunden.
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Daniela Stern

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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:14

Ja unter dem prüfenden Blick dieser Frau konnte sich ein Mann im handumdrehen wie ein Stück Scheiße vorkommen.
Und genau dieses Gefühl hatte Olukun gerade,zwar wirkte die Frau nicht bedrohlich, hattte jedoch in dieser einfachen Situation ganz klar die Hosen an.
Fast hätte Olukun meinen können ein Anflug von Paranoia erkennen zu können.

"Wie heißen Sie denn überhaupt?!"

Ich weiß ja nicht mal wer Sie sind!"
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:20

Er überschlug sich, als ihre Frage sein Gehirn endlich erreichte.
Er war so vollkommen gefangen gewesen, in seinen Gedanken und seiner Ehrfurcht vor ihr,
das er gar nicht realisiert hatte, was sie ihn gerade gefragt hatte.
Seine Augen weiteten sich und hätte er einen Hut aufgehabt, so hätte er diesen nun bestimmt gezogen.

"Mein Name ist Vincent... zu-zumindest glaube ich das. Das weiß ich nicht so genau.
Es stand... es stand auf dem Zettel und.... "er mahnte sich zur Ruhe. "Vincent ist mein Name."
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Daniela Stern

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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:28

Die Dame kramte ein Handy hervor, und rief per Kurzwahl jemanden an.

"Ja steht ein Vincent an der Tür, der nicht weiß ob er Vincent heißt, weißt du davon irgendwas?"

"Aha... ja...Gedächtnisverlust.. so... ääähh, ja."

Die Dame legte auf.

"Kleines Missverständniss, ich wurde über ihr kommen nicht in Kenntniss gesetzt, aber Sie werden gebeten herein zu kommen."

"Maria wird Sie empfangen, und wenn sie clever sind, benehmen Sie sich."

"Folgen sie mir."

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Kain
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:42

Daniela führte den Clanlosen durch die Privaträume der Ahnsherrin, alles in allem mehr als gut und modern ausgestattet.
Auf einem großen Sofa saßen zwei Personen. links:


rechts:


Daniela nahm rechts von Maria ihren Platz ein so das Maria dann in der Mitte saß.




"Das ist der Mann."



Nun starrten drei Paar Augen Olukun an, und schienen ihn förmlich zu scannen...

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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:54

Vincent betrat den Raum und wäre am liebsten direkt wieder gegangen.
Diese ganze Einrichtung war vielleicht nicht so altertümlich edel wie in dem Palast
von Friedrich, doch immernoch edel genug um ihn zu verunsichern. Die Frau, welche sich
gerade noch seiner angenommen hatte,
steuerte nun auf ein Sofa zu und nahm neben der imposantesten der Anwesenden Platz.
Nun sah Vincent sich sechs Augen gegenüber. Alle schienen ihnen regelrecht zu durchbohren.
In diesem Moment fühlte der Clanlose sich vollkommen nackt, bloßgestellt.
Hätte er noch schlucken müssen, es wäre wohl nicht mehr möglich gewesen.
Er fühlte wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete, welcher die Ausmaße einer Abrissbirne anzunehmen schien.

"Ha-Hallo, mein Name ist Vincent."
Er wusste nicht, wie er die Kraft aufbrachte und die Worte waren auch nicht mehr als ein krächzen,
doch es war besser als nichts. Er verbeugte sich hastig mehrfach tief vor allen dreien.
"Ich wünsche einen schönen... schönen Abend. Der Prinz hat mich hierher geschickt. Er meinte...
er will das mir jemand unsere Lebensart nahelegt, wie ich... mich verhalten sollte.
Also.. also bin ich hier und lege mein Schicksal demütigst in eure Hände."
Der Caitiff verbeugte sich wieder tief. Die Haare fielen tief in das Gesicht. Er bemühte sich seine Gedanken klar zu halten. Ein Ozean, eine Brise, Sonnenschein.
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Kain
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Di 16 Jun - 22:58

morgen gehts weiter Very Happy

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Maria
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Mi 17 Jun - 22:12

Maria betrachtete das ganze Schauspiel, es war hin und hergerissen zwischen Neugier und Abscheu.
Eine Portion Unglauben war auch dabei, immerhin war sie eine Ahnin und dieser Wicht vor ihr glaubte doch tatsächlich das eine angedeutete Verbeugung genug war?
"Friedrich... wo denkst du hin? Weder bin ich Kindergärtnerin noch Erzierin und ich werde mich von dir auch nicht zu einer machen lassen...
Ich bin die Ahnsherrin des Clans der Rose, ich werde mich nicht um die Versäumnisse anderer kümmern,... und ich werde auch nicht ihren Dreck wegwischen.
Sollen sich die Tiere oder der Mob drum kümmern, sein Blut ist meiner nicht Wert und seine Existenz ist eine Schande."

Die Macht der Präsenz (5 Majestät) der Toreador erschlug Olukun fast...

Die Frau in der Mitte wirkte auf den Caitiff wie eine kleine Göttin...

"Dich werde ich lehren Unterwürfigkeit zu zeigen!"

Die Frau brüllte so sehr das sogar ihre beiden Clansschwestern zusammenzuckten.

"Du kommst in meine Domäne, mehr oder weniger unangemeldet, hätst es noch nicht mal im Ansatz für nötig mir den nötigen Respeckt zu zollen, und willst im Gegenzug etwas von mir?"

Die Frau raste...

"Das kann doch nicht sein!" Meinst du das ernst?"

...Ihre zwei Clansschwestern taten ihr möglichstes um sie zu beruhigen...

schließlich fing die Frau sich nach einigen Momenten wieder...

"Also gut Friedrich..."

Starr blickte sie Vincent an.

"Na gut, Vincent... Daniela wird dir das Nötigste beibringen... sieh zu in Erfahrung zu bringen wer du bist."
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Mi 17 Jun - 22:44

Als die Macht der Ahnin über ihn hinwegdonnerte, riss er voller Angst die Augen auf.
Schlotternd vor Angst sank er auf seine Knie und sank dort auf dem Boden zu einem Häufchen Elend
zusammen. Er bemerkte nicht, das selbst die beiden anderen Toreador beruhigend auf sie einredeten.
Er hatte die Arme schützend über den Kopf gelegt und wand sich unter ihrem Zorn.
Hatte er sein Unleben verwirkt? Womit hatte er Respektlosigkeit gezeigt?

Der tosende Sturm schien schließlich nachzulassen.
Angstvoll wagte es der Caitiff aus seiner Deckung emporzusehen.
Sie stand und sah mit einem verachtenden Ausdruck auf ihn herab.
Als sie dann entschied, das Daniela ihm alles nötige beibringen würde, wollte er gerade danken,
klappte jedoch schnell den Mund zu. Er hatte kein Interesse daran
sich erneut ihren Zorn zuzuziehen.
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Maria
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Mi 17 Jun - 23:23

"Nun gut, der Umstand ihrer Anreise ist weitestgehend ungeklärt.
Man sagte sie leiden unter einer Art Gedächtnisverlust, in Folge dessen wissen Sie evtl garnicht wie sie sich zu benehmen hätten.
Sind Teile ihre Gedächtnisses zurückgekommen in der letzten Zeit?"

"Verstehen Sie mich nicht Falsch, ich will nur keine Samen auf totem Boden ausbringen."
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Mi 17 Jun - 23:27

Vincent schlüpfte ein wenig aus seiner zusammengerollten Haltung,
blieb jedoch immernoch auf dem Boden hocken. Er hatte nicht das Gefühl, das er aufstehen sollte.
Als sie das Wort wieder an ihn richtete, protestierte seine Stimme wieder vor Angst
und Unwohlsein. Es dauerte wieder einige Sekunden und Vincent war erstaunt das er überhaupt
nach dieser Demonstration von Macht wieder reden konnte.

"Ich... ich sehe nur Bilder, Fetzen, von der Nacht wo es passierte und dem danach."
Er kniff die Augen zusammen.
"Ich weiß gar nicht ob ich mich erinnern will. AAA-Aber ich möchte lernen!"
Beteuerte er schnell um sie nicht zu verärgern. "Ich werde alles lernen damit ich e-euch nie wieder
nie wieder vor den Kopf stoße, ich schwöre es!"
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Maria
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Do 18 Jun - 8:49

Maria deutete ihren Clansswestern an den Raum zu verlassen, sie hatte keine Furcht vor diesem Mann... vor ein paar Nächten noch hatte sie Elitesoldaten in wenigen Augenblicken in Stücke gerissen.

"Hören Sie Vincent, ich werde ihnen die Gnade erweisen das sich Clan Toreador ihrer eine Zeit lang annimmt, aber ich will die Katze nicht im Sack kaufen.
Sie werden mir nun alles erzählen was sie über ihre letzte Nacht wissen und mit alles meine ich ALLES.
Jede Begegnung, jede Bewegung, jeder Ort an dem Sie waren, jede Begebenheit die nicht normal erscheint...
Wer hat Sie nach Ansbach geschickt? Woher wussten Sie wo seine Hoheit Prinz Friedrich III. zu finden ist?
Hat man ihnen irgendwas gegeben? Wissen Sie mit irgendeinem Gegenstand gar nichts anzufangen?
Ist Ihnen eine Person aufgefallen, die ihnen scheinbar folgt?
Gab es in letzter Zeit Situationen in denen Sie Dinge getan haben, die Sie vorher nicht konnten?"

Der Blick der Ahnin bohrte sich in die Augen des Caitiff, er hatte ihre volle Aufmerksamkeit...
Die Türe zu dem Raum in dem sich die beiden befanden ging auf und ein Sterblicher trat heran, stellte ein Tablett mit  zwei Kelchen und einer Karaffe auf den Tisch.
Mit einem Wink befahl Maria dem Sterblichen wieder zu verschwinden, was dieser auch sofort tat.
Es war Blut in der Karaffe, Olukun konnte es deulich riechen...

"Nun man soll mir nicht nachher fehlende Gastfreundschaft vorwerfen, nehmen Sie sich wenn Sie durstig sind."

Die Ahnin deutete mit einer einladenden Geste auf die Karaffe.

"Nur zu."

Noch immer lag der bohrende Blick der atemberaubend  schönen Ahnin auf ihm, sie  bewegte sich keinen Millimeter.
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Do 18 Jun - 13:33

Als das Blut hineingebracht wurde, weiteten sich Vincents Augen. Seine Nasenflügel bebten,
als er den Geruch wahrnahm. Es war offensichtlich, das der Caitiff wohl eine Weile nichts getrunken hatte.
Sofort und so schnell wie die Höflichkeit es zuließ ging er auf den Kelch zu. Seine Bewegungen schienen wie mechanisch.
Sofort packte er das Gefäß. Seine Hände zitterten etwas doch er bemühte sich nichts zu verschütten.
Mit einem Gesicht welches regelrecht angewidert war und doch voller Begierde,
stürzte er das Blut in einem Zug hinunter, kurz vergaß er alles Benehmen.
Seine Zunge schnellte hervor um den Kelch auszulecken, doch dann stellte er das Gefäß mit einer
Willensanstrengung wieder ab und schloss die Augen, es war gut sichtbar, das er mit sich rang.

"Ich weiß nicht mehr wer ich wahr, vor dieser Nacht. Ich kann mich an einen Mann erinnern
und an eine Frau. Ein Raum mit rotem Licht. Ich erinnere mich an den Schmerz,
Ich war festgeschnallt, dann kamen die Messer. Sie zerschnitten mich überall. Gesang, fast hypnotischer Gesang. Er hatte etwas magisches an sich.
Dann kamen die Zähne. Die Schmerzen davor waren nichts gewesen.
Es tat weh, es tat so unlaublich weh. Ich konnte mich nicht bewegen.
Ich kann ihre Gesichter nicht mehr erkennen, zu dunkel. Dann der Geschmack von Blut.

Als ich wieder aufwachte befand ich mich in einem Hotel-Zimmer. Ich...."
Sein Gesicht nahm einen leidenden Ausdruck an.
"Ein Zimmermädchen kam herein, ich habe sie getötet. Ich konnte nicht anders.... ich hatte keine Kontrolle.
Ein Zettel lag neben einiger Kleidung. Auf dem Zettel wurde ich Vincent genannt, es stand dort
ich sei Neugeboren worden und ich solle warten bis man sich meiner annahm.
Ich wusste sofort, das ich kein Interesse daran hatte zu warten bis man sich wieder meiner annahm.
Ich bin geflohen. Das war in München. Ich bin viel umhergelaufen, gefahren wenn keine Kontrollen
in den Zügen anwesend waren. Ich habe bald gemerkt, das Menschen mir gehorchen,
wenn ich es nur genug will.
Als ich in Ansbach ankam, wollte ich nur weiter, bis ich mich ein Eric Napir fand. Er hatte mir erklärt,
das ich mich bei Prinz Friedrich melden solle, er hat mir erklärt wo ich ihn finde.
Ich bin also dort hin und habe mich vorgestellt und der Prinz schickte mich zu euch.
Das ist meine Geschichte."
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Maria
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Sa 20 Jun - 22:11

"Welches war der letzte Ort an den Sie sich erinnern können bevor Sie von Personen gefoltert wurden?
Haben Sie getötet?
Hatten Sie vor ihrem Kuss Familie?"

Die Ahnin beobachtete genau, Olukun schien den Geschmack von Blut doch schon gut zu kennen,
Das er scheinbar beherrschen konnte war für die Ahnin nicht sonderlich seltsam, man munkelte, dass Clanlose alle möglichen Disziplinen entwickeln konnten...

"Im Prinzip sind Sie der Bodensatz der Gesellschaft, Sie werden nie, egal wie sehr Sie sich anstrengen, jemand sein den man ernst nimmt.
Sie werden nie einen solchen Status haben wie ich oder gar Friedrich.
Sie wissen nicht von welchem Blut Sie sind, auch nicht wer ihr Erzeuger war, und letzten Endes, als seidas alles noch nicht schlimm genug - wissen Sie nicht wer Sie selbst sind.
Sie kennen sich selbst nicht.
Um es anders auszudrücken, sie werden immer da sein, wenn Sie gut aufpassen können Sie lange und evtl. sogar sehr "gut" existieren, aber unter ihregleichen sind Sie nichts."

"Finden Sie heraus wer Sie sind."
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Vincent
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Sa 20 Jun - 23:24

Frust schien sich in Vincents Miene festzusetzen, als die Ahnsfrau von Bodensatz sprach.
Ärger wallte in dem Mann hoch und fast hätte er aufbegehrt, doch noch war die Angst stärker.
Die Präsenz dieser Frau hing nach wie vor im Raum, erfüllte ihn und ließ sie umso gewaltiger
und mächtiger erscheinen. Niemals hätte er es gewagt die Hand gegen sie zu heben.

"Ich kann mich an keinen Ort mehr erinnern. Es war das letzte... diese Schmerzen
und der Biss sind das letzte woran ich mich erinnere. Auf dem Zettel stand nur Vincent.
Ich weiß nichts von einer Familie. Ich hatte keine Brieftasche, ich hatte keinen Ausweiß,
keinen Führerschein, nichts.

Nachdem ich das Zimmermädchen angefallen habe... und sie...und sie..."
Er wandte sein Gesicht ab und es war klar, wie die Frage nach einem Mord zu beantworten war.
"Ich habe gespürt wie etwas in mir danach aufstieg. Es war als würde ich fallen.
Ich spüre es öfter. Diese Gier... diese Instinkte und Dränge. Ich... ich will keine Bestie sein.

Mir war schon klar nach dem .... Mord ... das ich nicht zur Polizei gehen konnte und mit der Zeit
habe ich herausgefunden, das ich das niemals tun sollte. Ich danke euch jedenfalls für eure
Geduld mit mir... ich werde alles daran setzen."
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Maria
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BeitragThema: Re: Buhlerei um des Überlebens willen.   Fr 26 Jun - 22:44

"Es ist in ihrem Interesse herauszufinden wer Sie sind, ob ihnen das hilft ist wieder eine andere Sache."

Besser du machst keinen Fehler, sonst werde ich höchstpersönlich deine Asche aufkehren und in alle Winde streuen."

"Sie können nun gehen."
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