Nachts in Ansbach

Ein Foren-Rollenspiel in der Welt von VAMPIRE: Die Maskerade
 
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 Eine Nacht im Garten

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Hector Seiler
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BeitragThema: Eine Nacht im Garten   Do 18 Jun - 21:50

Was zur Hölle war hier nur los in letzter Zeit? Der Gangrel stellte sich Frage immer wieder, er schmunzelte als er sich daran erinnerte wie damals vor Friedrich III. den Prinz von Frankfurt getreten war...
Verwildert, ungeschliffen, vorlaut... ja der Schuß wäre gut nach hinten los gegangen wenn man ihm nicht unter die Arme gegriffen hätte und natürlich hatte er eine Abreibung bekommen... und was für eine.
Der Gangrel verließ seine Bleibe gegen Uhr 22:00 und schländerte wie jede Nacht in Richtung des Parks.
Auch Zerberus war mit von der Partie, Hector hatte den Cane Corso vor einigen Jahren von einem Freund bekommen.
Die beiden waren zusammengewachsen, über die Jahre wurde das Verständnis für den jeweils anderen immer besser, manchmal wusste Hector ohne ihn zu sehen was Zerberus tat.
Zerberus war ein verläßlicher, kräftiger Hund, etwas bulliger als ein Rottweiler, aber das war auch gut so, denn Hectors Job war nicht ungefährlich.
In Frankfurt hattte man ihn zum "Sonderkommissar" ernannt, ein Amt in dem es in erster Linie darum ging andere übernatürliche Wesen ausfindig zu machen, zu melden, zu beobachten, und wenn alle Stricke rissen zu vernichten.
Hier in seiner alten Heimat bildete er zusammen mit seinem Erzeuger ein starkes Sherriff/ Geissel - Gespann.
Es ärgerte Hector das sie Thau, den Nosferatu noch nicht gefangen, bzw. vernichtet hatten.
Dieses kleine Stinktier schaffte es wohl immer, einem irgendwie durch Lappen zu gehen, aber irgendwann würde er einen Fehler machen...
Der Gangrel war sich sicher, irgendwann würde man diese Ratte erwischen ... und dann...
Aber dies war der Sorgen noch nicht genug, dem Gangrel war zu Ohren gekommen das es einige Besuche bei Friedrich gab, ein paar von denen hatte er schon gesehen - sahen ganz spaßig aus - irgendwie....
Und es wahren wohl einige Blindgänger dabei... diese Jerkova, die dem Prinzen wohl mehr oder weniger in seiner Residenz gesagt hatte, dass sie mit dem Sabbat zu tun hatte... Thau der sich aufführte wie die Axt im Urwald...
Clanlose die nicht mehr wussten wer sie einst waren, geschweige denn richtig wussten, was sie jetzt waren...
Niemand stand dem 186cm großen, breitschultrigen Mann im Weg, der stets komplett in schwarz gekleidet war.
Dieser Mann hatte etwas animalisches, er war stets von einer unheimlichen Präsenz umgeben, Sterbliche wichen freiwillig aus, wenn sie den Mann kommen sahen.
Bald war man im Park angekommen...
Hector ging zu einem Denkmal, er musst kaum aufblicken um es zu finden...
Vor vielen Jahren hatte Hector hier jemanden  getötet, der Tote ging in die Geschichte ein und jeder kannte seinen Namen...Kaspar Hauser...
Hector ging nicht in die Geschichte ein... denn niemand wusste das er es war, der diesen Mythos erschaffen hatte.
Ein lächeln konnte man sehen als der Gangrel Platz vor dem Denkmal nahm.

"Hey du verdammter Bastard."

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"Ich habe das unsterbliche Teil von mir selbst verloren, und was übrig bleibt, ist tierisch.”
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Liana St Martin
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 2:19

Die letzte Nacht war aufregend gewesen.
Gemeinsam mit ihren neuen Ghulen, hatte die Tochter der Kakophonie einen Wohncontainer überfallen, in welchem, laut Aussage Martins die Soldaten gehaust hatten, die ihre Liebe in ihrem eigenen Club angegriffen hatten. Martin ihre neue Aquisition hatte dieser Truppe selbst angehört. Zu der Beute gehörten einige Akten und ein Laptop. Wie erwartet, hatten sie kein Zugriff auf das System bekommen, welches durch ein Passwort geschützt war, doch das war nun nicht weiter tragisch. Der Laptop rannte nun nicht mehr weg und sie würden schon jemanden finden, der sich damit auskannte und diesen verdammten Code knacken würde. Diese Nacht hatte drastisch angefangen. Liana hatte die letzten Nächte viel Blut verloren und hatte sich heute nach Einbruch der Dunkelheit zum Jagen begeben. Von nicht weniger als Fünf Menschen hatte sie getrunken, eine Gruppe von jugendlichen, welche ihr tatsächlich einen Gangbang angeboten hatten. Es war nötig, von so vielen zu trinken wenn sie sparsam sein wollte um kein Leben zu gefährden. Ihre Kleidung war heute eher einfach und doch modern und immer noch teuer.

Ihr bekanntes Kopftuch, eine rote Seidenbluse, ein schwarzer Bleistiftrock, darunter eine Strumpfhose. Schwarze hohe Stiefel mit Absätzen und ein schwarzer gemütlicher Mantel. Ein breiter schwarzer Ledergürtel, welcher nur da war um die Taille zu betonen, vervollständigte das Bild. Liana hatte beschlossen sich heute eine Auszeit zu gönnen. Sie wollte keine Aufgaben, keine Laptops, keine Nosferatu. Bedauerlicherweise hatte Maria irgendetwas zu tun, weswegen die Tochter nun durch den Park spazierte. Sie kam gerade bei einem kleinen Denkmal an. Ein Kaspar Hauser. Der Name sagte ihr nichts und es interessierte sie auch herzlich wenig.
Sie schlenderte über den Kiesweg und seufzte. Die Nacht war klar und keine Wolke stand am Himmel, eine Nacht zum Träumen. Der Traum verflüchtigte sich allerdings wieder, als sie bemerkte, wer sie gerade anstarrte, wem sie da gerade in die Arme gelaufen war.
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 10:13

Ein Kanaldeckel in Entfernung wird zur Seite geschoben. Ein schwarzer Bauhelm mit Dmax Logo lugt hervor. Ein dicker Schal. Hände in Arbeitshandschuhen die einen Feldstecher halten. Ihr werdet beobachtet und der Tölpel stellt sich gar nicht mal so geschickt an. Nach einem kurzen Blick legt er das Fernglas weg und krabbelt aus dem Loch und kommt auf die beiden zu. Er verbeugt sich und es knarzt aus ihm heraus:

"Guten Abend. Ich bin H.U.G.O aus Frankfurt, Nosferatu Neonat .."

Er richtet sich auf und fragt im Plauderton :

"Kann mir irgendjemand sagen wo ich mich hier zwecks Gastrecht vorstellen kann ? Dann wär ich auch schon wech..."
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Hector Seiler
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 14:54

Die Zeugen der Dunkelheit leuchteten in einem seltsamen grün auf, ein kleiner Trick den nicht jeder Gangrel drauf hatte, zwar hatten Hector und Zerberus die Tochter längst kommen hören, aber ab und an könnte man sich den Spass erlauben.
Hector lächelte, ein schaurig-schönes Bild denn Hector hatte Fänge in Ober- und Unterkiefer die er nicht einziehen konnte, an freien Hautflächen konnte man sehr starke Behaarung erkennen... ein Fell.
Schon ein paar Mal war der Gangrel quasi mit offenen Armen dem Tier in seinem Inneren entgegen gerannt...und das hatte Spuren hinterlassen.

"Guten Abend, Frau St. Martin.
Was wollen Sie denn hier?"

Zerberus wurde unruhig, als der Nosferatu auf einmal auf dem Plan stand.

Mit einem Knurren schien der Gangrel seinem Cane Corso wohl etwas mitzuteilen, dieser war dann ruhig.

"Guten Abend, Hugo.
Ich bin Hector Seiler, Neugeborener vom Clan des Tieres, Geissel von Ansbach.

Die Dame wird sich selbst vorstellen."

Der Blick des Gangrel traf den Nosferatu, das grüne Leuchten war noch nicht vergangen.

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Liana St Martin
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 15:06

Lianas Miene verhärtete sich. Sie hatte die dritte Gestalt im Gegensatz zu Hector nicht bemerkt.
Dabei hatte Liana nur spazieren wollen. Sie hatte nicht den Wunsch Vampiren zu begegnen.
Einfach allein sein und diese Nacht genießen, gesättigt und von Maria träumend.
Nun stand sie dem Tier gegenüber und.... so wie Hugo aussah, roch und sich vorstellte, einem
Nosferatu. Nosferatu, Gangrel, warum musste es ausgerechnet das Abartige vom Abartigen sein,
welches diese Domäne hier zu bieten hatte?

Die Grün leuchtenden Augen des Gangrel ließen sie nervös schlucken. Sie hasste diesen Trick der
Gangrel. Es war unheimlich und nebenbei noch ein exzellenter Maskeradebruch.
Der Nosferatu war natürlich ein laufender Maskeradebruch an sich.

"Guten Abend Herr Seiler, guten Abend Herr.... Hugo."
Sie bemühte sich um eine neutrale Miene, doch sie hatte nicht damit gerechnet,
hier gerade auf solch zwei Gestalten zu treffen.
"Liana St. Martin, von den Töchtern der Kakophonie.
Ich bin hierher gekommen um einen Spaziergang zu machen. Eine kleine Pause von meinen
Ermittlungen."
Es war schwer, doch es gelang ihr die Verärgerung und die Abscheu so gut es ging aus ihrem Blick
und ihrer Stimme zu verbannen.
"Ich bin sicher Herr Hugo, das Herr Seiler als pflichtbewusster Schützer der Domäne euch den
Weg in die Altstadt und zur Residenz seiner Hohheit Markgraf Friedrich III von Ansbach zu bringen.
Aber wenn ich euch noch einen Ratschlag auf den Weg geben kann Herr Hugo, erwarten sie keinen
sehr warmen Empfang. Euer Blut hat sich hier einiges geleistet, verhalten sie sich also....
entsprechend... wenn sie seine Hohheit gut stimmen wollen."
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 16:04

Der Nosferatu lässt sich nicht einschüchtern, zollt dem Gangrel jedoch umgehend Respekt. Seine Haltung ist leicht gebückt als wolle er nicht auffallen. Er hört interessiert zu.

Der Auftritt der Lady nimmt er ebenfalls wahr und auch ihr gegenüber verhält er sich zuvorkommend, so weit man das von einer scheußlich stinkenden Gestalt behaupten kann. Er nickt verstehend bei ihren Ausführungen und nimmt die Informationen gern an. Das kann jedoch nicht das Mißtrauen verbergen das er der Tochter entgegenzubringen scheint. Skeptische Züge...ein zweifelndes hochziehen der Augenbrauen...das scheint ihr als Person zu gelten.

H.U.G.O fragt anschließend den Gangrel achtungsvoll :

"Wo kann ich mich um eine Audienz bemühen, verehrte Geissel ? Den Weg und Ort kenne ich nun ? Ich würde gerne um Gastrecht bitten..."

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Hector Seiler
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 16:17

"Ich werde Sie hinbringen, ist ja zum Teil mein Job..."

Der Gangrel wandte sich Liana zu.

"Mit Ihnen muss ich dann auch noch plaudern.
Kommen Sie mit, oder warten Sie hier?"

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Liana St Martin
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 16:29

Liana unterdrückte ein Seufzen. Das hatte sie erwartet, jetzt wollte das Tier sich mit ihr unterhalten.
Sie nickte ihm höflich zu und setzte ein leichtes Lächeln auf.
Spazieren gehen, so eine unglaublich, blöde Idee!

Sie dachte nach. Wollte sie noch weiter die Gesellschaft eines Nosferatu genießen?
Andererseits war es niemals ratsam, die Verborgenen vor den Kopf zu stoßen.
Es könnte sich als hilfreich erweisen, wenn sie sich hilfreich ihm gegenüber zeigte.
Das war ein Vorteil von Paris gewesen. Dort hatte sie sich hauptsächlich in den Gesellschaftskreisen
von Ahnen und Ancillae bewegt, mit den meisten Neugeborenen hatte sie wenig zu tun gehabt,
dazu war Francois de Villon zu vernarrt in sie gewesen.

"In Ordnung Herr Seiler, Herr Hugo, ich komme mit, wir wollen schließlich das sie
eine gute Aufnahme in dieser Stadt erhalten und wenn sie sich benehmen und in Begleitung
von uns zweien erscheinen, wird seine Hoheit vielleicht milder gestimmt sein.
Ich freue mich schon auf das Gespräch danach mit ihnen Herr Seiler.
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Eine Nacht im Garten   Fr 19 Jun - 17:11

H.U.GO nickt und folgt den beiden.
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