Nachts in Ansbach

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 Grüße von der Midgardschlange

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Projekt Ragnarök

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BeitragThema: Grüße von der Midgardschlange   Sa 2 Jan - 0:28

Langsam öffnete er die Augen, grelles Licht blendete ihn, er war noch benommen...er hatte eine Betäubung bekommen die die meißten Menschen eingeschläfert hätte.
Doch die enorme Müdigkeit... sie wich...er fühlte... er fühlte alle seine Glieder, Arme, Beine, Finger...Kopf... alles war noch dran...und doch... etwas fehlte...
Man hatte ihm etwas genommen, etwas das so wichtig für ihn war das dieser Mann dafür vernichtet und getötet hatte, nicht aus Lust am Töten, nein eher aus Loyalität...Liebe gab es nicht für ihn.Gut festgeschnallt lag er da auf dem Rücken, weiter wich die Benommenheit, ein unaufhörliches aber gleichmäßiges Piep, Piep, Piep... hämmerte sich in das Gehirn des Mannes. Mit viel Anstrengung konnte er teilweise an sich runterschauen, er war komplett verkabelt...sah er nach Rechts und Links sah er eine Vielzahl an Geräten, Infusionen, Kabeln, Bilschirmen... all das führte zu ihm.
Langsam lichtete sich der Nebel der seinen Geist gefangen hielt... er war hier in irgendeiner Einrichtung... und das war ganz und garnicht gut für ihn... er sollte nicht hier sein...
und wenn ER hier war, wo zur Hölle waren die anderen?
Erinnerungsfetzen streiften das Gedächtnis des Mannes... er hatte gekämpft - Tapfer...ehrenvoll... sich fast mit bloßen Händen dem Feind gestellt, ein großer silberner Dolch zerteilte einen der Gegner sauber oberhalb der Hüfte, doch er hörte nur noch einen lauten Knall, quasi im gleichen Moment muss ihn jemand verdammt gut erwischt haben, jemand den er nicht gesehen hatte... jemand der wusste worauf es ankam... wie sonst hätte das ernsthaft weh tun können?
Aber das änderte alles nichts... er war hier... er steckte bis unter die Nase tief in der Scheiße...
Irgendein zusätzliches piepen erregte Aufmerksammkeit...Pieep...Pieep...Pieep... schnell sah sich der Mann um, so weit es sein festgeschnalter Kopf eben zuließ.
Eine Maschine wurde in Gang gesetzt... sie pumpfte etwas 500 ml roter Flüssigkeit in ihn hinein... bei genauerer Betrachtung konnte der man feststellen das er wohl schon 3 solcher Injektionen bekommen hatte...denn alles vorigen Zylinder waren leer... nur die roten Schlieren verrieten was wohl in ihnen gewesen war...und die Kabel verrieten wo es hin war...
Eine unmenschliche Wut machte sich in dem Mann Platz, zerstörte jeden klaren Gedanken, mit dieser Wut kam eine unbändige Kraft über ihn... mit Leichtigkeit verbog und sprengte er die Stahlfesseln die ihn an seinem Platz halten sollten...wer glaubten sie zu sein...schwache Menschleins... alle würde er dahinschlachten für das was sie ihm getan hatten... alle...Er fühlte sich nun stark... so stark so stark wie nie zuvor und doch fühlte er Trauer, eine Trauer die so ehrlich war wie nichts anderes auf der Welt...
Trauer und Stärke gebaren den HASS...er hasste die welche ihm das angetan hatten... voller Wut griff er auf die Kräfte seines Erbes zurück... doch da war noch etwas anderes, vieleicht eben so mächtig... aber verderbter... bösartiger - nicht von reiner Natur....er konnte es fühlen... dennoch fehlte etwas ... etwas das früher immer da war...nun war es WEG.
Der Verlust trieb den Mann augenblicklich in den Wahnsinn...alle würden gerichtet werden alle... bis zum letzten Mann...der Zorn steigerte sich ins unendliche...
Und es gab keine Hürden...
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Projekt Ragnarök

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BeitragThema: Re: Grüße von der Midgardschlange   Do 7 Jan - 17:41

Man hatte sich durch mehrere Etagen nach oben geschlachtet, zerstört und zerrissen...Menschen genau wie alles andere was gerade im Weg stand, oder tatsächlich auf die dumme Idee kam sich Ragnarök in den Weg zu stellen.Man schoß irgendwelche Injektionen auf das Monster, welche den Zorn der Kreatur nur noch weiter anfachten.
Der letzte klare Gedanke war schon eine Weile her gewesen, seit dem gab es nur noch eins...töten.
Doch etwas schob den toten Schleier aus Blut und Mordlust zur Seite... nicht viel, nur ein wenig klarer wurde es für einen Augenblick.
Mondlicht...Luna schenkte denen zu denen er einst gehörte heute nacht ihre ganze Gnade...
Ein Gedanke formte sich aus dem Nichts das jetzt die Existenz des Wesens darstellte... "Spring"
Als hätte er es selbst erdacht nahm der Crinos Anlauf... gewaltige Kräfte sammelten sich an um in einer Sekunde freigesetzt zu werden.
Der Faustschlag ließ die Sicherheitsscheibe in tausend kleine Stücke zersplittern...
Vor dem ehemals stolzen Krieger war ein Parkplatz, rechts von ihm lag ein Krankenhaus... er wusste wo er war... doch half das nichts,
irgendetwas hatte Macht über ihn, eine Macht die er mit all seiner Kraft, all seinem Mut und Geschick nicht vernichten konnte.
Er war nicht Herr seiner selbst...unsichtbare Fäden zogen an seinen Gliedern, er vollführte Bewegungen die er nicht machen wollte und doch tat er diese...
Seine eigenen Gedanken waren bedeutungslos... kaum hatte er gedacht wurde der Gedanke verdrängt und durch einen anderen ersetzt...wo auch immer der anderen Gedanke her kam...

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Grüße von der Midgardschlange
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