Nachts in Ansbach

Ein Foren-Rollenspiel in der Welt von VAMPIRE: Die Maskerade
 
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 Friedhöfe und andere Abartigkeiten

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Di 15 März - 23:36

H. U. G. O beschließt einen taktischen Rückzug. Im eiligen Rückwärtsgang und der wachsenden Hoffnung das die Grazie des weiblichen Anblicks den Werwolf eher zu einem Häppchen verlockt als ein Kainit dessen Gestank mit seiner Äußerlichen Abscheuligkeit wettstreitet. Er wendet dem Garouwesen nicht den Rücken zu und hastet auf allen vieren in einem dezenten Bogen herum in Richtung eines Kanaldeckels. Wie ein menschengrosser Käfer auf Kokain bewegen sich seine Gliedmassen im Gleichtakt eines Flüchtenden.

Die Gedanken die sich im häßlichen Schädel nur allzudeutlich abzuzeichnen beginnen sind wie folgt zu deuten :

"Alter, irgendwie ist mir das zu heiss hier. Soll der mal die Girls verknuspern. Wenn es mehr als Sethskinder sein sollten, dann bitte, seid mächtige mächtige Krieger...! "

Ein traurigen mitleidige Blick wirft er den Appetithappen noch zu, welches schnell weichend durch die Bedrohungsfurcht ersetzt wird die wieder aufkeimend in dem Nosferatu hochkriecht.
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Izabella
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mi 16 März - 11:09

Es hatte nichts mit einem taktischen Rückzug oder einen geordneten Flucht zu tun, sondern war ein reiner Instinkt. Das Denken war vollkommen ausgeschalten, Teile ihres Gehirns waren quasi offline gegangen und hatten das Steuer an die rudimentärsten Triebe übergeben. In einer einzigen Bewegung war sie herumgefahren und hatte die Absätze ihrer schönen Schüchen in den Kies des Friedhofweges gegraben. Vergessen waren alle Strategien und Überlegungen als sie schneller als sie selbst je geglaubt hätte davonrannte. Nur weg von diesem Ding, dass eine Urangst in ihr angesprochen und damit das Tier in ihr geweckt hatte. Viel zu laut knirschte der Kies unter jedem ihrer Schritte nur gedämpft von dem Rauschen ihres eigenen Blutes.  Winzige Fetzen von Gedanken trieben durch ihr von Adrenalin überschwemmtes Hirn „nicht in gerader Linie“ war einer davon und ließ sie vom Hauptweg abweichen und weiter zwischen den Gräberreihen sprinten.

(Gebe einen Willenspunkt aus um wieder halbwegs klar zu denken)
Das Problem bei einer so chaotischen Flucht war, dass es zu viele Eindrücke gab, die vom Verstand nicht mehr richtig eingeordnet werden konnten. Und so kam es schon nach kurzer Zeit wie es kommen musste, Izabella stolperte über eine dunkle Figur auf einem Grabstein und konnte sich mit dem ungünstigen Schuhwerk nicht mehr fangen. Hart schlug sie auf und riss sich die Haut an ihrem Knie an der verwitterten Grabplatte auf. Ihre ausgestreckten Hände, die den Sturz abzufangen versuchten, landeten in weicher Erde. Für einen kurzen Moment war sie benommen und verwirrt. Die weiche, dunkle Erde brachte sie aus dem Takt und sie erinnerte sich an die Hinrichtung, wie sie die Asche angeschaut und sich gefragt hatte ob sie nicht weich und warm wäre. So weich wie diese Erde auf dem frischen Grab hier, so weich wie ihre sein würde, wenn sie nicht schnell handelte.

Izabella rollte sich zur Seite um kam wieder hoch, eine Bewegung voll Kraft und Schnelligkeit, die sie außerhalb einer solch bedrohlichen Situation nie wiederholen können würde. Ihre Augen huschten umher, scannten den Bereich vor ihr ab, während sie schon wieder losrannte. Die Kirche! Die Mauern waren dick, die Türen eisenbeschlagen, immerhin waren sie einmal gedacht um eine ganze Horde feindlicher Krieger abzuhalten. Und sollte es ihr hinein folgen, konnte sie zur seitlichen Türe hinaus und weiter weglaufen. Mit allem was sie aufbringen konnte eilte sie ihrem Ziel entgegen, einen Schuh hatte sie beim Sturz verloren, der andere fiel auf halben Weg zur Kirche ab. Doch auch wenn sich jetzt Steine, Wurzeln und die harten Platten in ihre weichen Fußsohlen bohrten, konnte sie besser das Gleichgewicht halten und Hindernissen ausweichen.
Sie wusste nicht ob sie jemals so gerannt war, es jemals hatte müssen. Sicherlich nicht seit sie diese neue Existenz erhalten hatte, eine an der sie trotz allem doch hing. Das Leben war viel zu spannend, es gab noch so viel zu entdecken und verstehen, Erfahrungen zu machen die ihr dieser Körper und die Nacht schenken konnten. Sie mochte nichts besonderes sein, ein blutjunger Vampir wie es viele gab, doch sie wollte Leben.
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Kain
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 17 März - 17:41

Ich bereite den Post vor... ich brauche eure Menschlichkeitswerte bitte.
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Julia
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 17 März - 18:54

Menschlichkeit 6
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 17 März - 22:19

5
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Izabella
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 17 März - 22:28

Menschlichkeit 7 (also halt Startwert)
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Kain
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Fr 18 März - 17:55

Langsam und mit schweren Schritten setzte sich das Ungetüm in Bewegung in Richtung des kleinen Grüppchens.
Es sah die Anwesenden für ein paar Augenblicke seltsam an, gerade so als suchte die Kreatur etwas bei oder in ihnen.
Die Missgeburt bewegte sich noch langsam, mehr auf der Pirsch, als auf der Jagd...noch, seine Bewegungen waren geschmeidig aber ließen  doch eine enorme Kraft erkennen.
Früher schon hatte man wehrhafte Beute verfolgt und auch vernichtet, aber dieses mal tat man es nicht aus Loyalität oder Stolz, nicht für Ruhm oder Ehre oder für Gaia oder Luna...
man tat es aus Zorn, aus Wut darüber was sie waren und was sie aus ihm gemacht hatten... einst ein stolzer Krieger der Nachfahren des Fenris... und nun... nun war nichts mehr..
Gaia und Luna hatten sich abgewendet von ihm und er war zum Teil offenbar das was er geschworen hatte zu vernichten...Wyrmbefleckt... ein Forath (Monster) zur Hälfte Draugr (Vampir)... keiner der Geister hatte geantwortet... niemals wieder. Segen und Fluch vereint in ihm... sein altes Rudel würde ihn jagen, wenn sie ihn fanden und sie würden ihn töten, wenn sie es schaffen könnten. Die Welt war voller Feinde, er war allein, kein Rudel gab ihm Rückendeckung und keiner der Draugr würde jemals sein Vertrauen genießen und niemand würde ihm trauen.
Er war ein Krieger, einst empfing er den Segen des Vollmondes, er würde sich nicht geschlagen geben, und wenn es keinen gab der zur Seite stehen konnte, machte man seinen Scheiß eben alleine... bis zum bitteren Ende.
Vieleicht war Trauer, große Trauer in seinem Herzen, aber er würde nicht rumheulen und sterben wie einer seiner ruhmreichen Vorfahren.
Er würde trinken mit Odin, Tyr, Thor und dem Rest der Asen, denn er würde im Kampf sterben und nicht durch einen unehrenhaften Selbstmord.
Wyrmgespür:
2016-03-18 10:58:50 Missgeburt rolls 8 dice to Wyrmg. 3,1,3,7,6, 3,2,6 [2 successes]

Die Missgeburt nimmt Hugo und Julia als Wyrmbefleckt war. Izy ist fein raus, da Menschlichkeit nicht unter 7.
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Sa 19 März - 1:16

H. U. G. O ändert nichts an seinem Vorhaben und versucht sich in Richtung des Kanals in Sicherheit zu bringen...
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Julia
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Sa 19 März - 13:49

Gerade hatte Julia noch mit jemandem gesprochen. Sie vergaß, aufzulegen. Was ein seltsamer Laut. Er kam von ihrem Tier, dass sonst den harten Kern von ihr bildete. Es waren nur wenige Gelegenheiten, an denen beide einer Meinung waren. Lass mich das machen, Tierchen... . Sie bekämpfte das Verlangen, einfach Hals über Kopf wegzulaufen. Dieser Blick des riesigen Wolfes ließ alles andere hinten anstehen. Der WOlf kommt zu ihr...zu ihr...FUCK...!!!

Es ist besser, allein zu sein... .

Jene Worte kamen ihr wieder Nahe. Die Vertrauten blendete sie aus. Izabella ist in Richtung Kapelle gelaufen und scheint uninteressant gewesen. Die Flucht der jungen Tremere glich einem verfolgtem Teen.

"No, you don't understand! I believe in life. I believe. I...fight. I bleed. For others. To keep them...alive. I live...I live, so others will live. I believe."

Julia greift auf die in ihr wohnenden Kräpfte zurück. Das Vitea in ihr Zikulierte und sie pumpt es in ihre Beine. Ein Wimpernschlag und die Welt um sie herum bewegt sich wie in Zeitlupe. Begrüßend stimmt das Tier wohlig ein - dieses Mal. Sie haben die Chance, diesem Biest zu entkommen. Julia weiß um die Gefahr der Schnelligkeit. Sie nutzt es nicht oft. Es kann wie eine Droge sein. Im Kampf oder auf der Flucht ist es ihr ein willkommendes Mittel. Der Werwolf und die anderen beiden Vampire sehen nur noch verschwommene Bewegungen der Brujah. Sie setzt sich ab. Schneller und immer Schneller überquehrt sie den Friedhof, springt in Schemen über Grabsteine zum Ausgang der Benkendorffstraße. Mit erstaunlicher Kraft stößt sie sich von Boden ab, falls sie ein Hindernis nicht umruden will. Der Ausgang kommt in Sicht. So wie sie es am Telefon gesagt hatte, rennt sie im Südosten vom Friedhof aus der Stadt. Die Wahrung der Maskerade steht ihr im Weg, Ja, sie wird sich verantworten...vor dem Prinzen und vor Olaf. Wir werden überleben. Wenn wir es alle schaffen, werden wir die Jäger sein... !

Julia lässt ihr Blut die Geschwindigkeit aufrecht erhalten und bereit, weiteres Vitea einzusetzen

(Falls Julia über das ein geschlossenes Tor springen muss, bitte kurz Bescheid geben)

- 1 BP Schnelligkeit
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Izabella
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 21 März - 14:27

…noch 100 Meter…
Die Kapelle liegt im Halbschatten, angeleuchtet nur von den gelblichen Straßenlaternen ist ihr die schwarze Seite zugewandt. Das Gebäude wirkt bucklig und massiv, allein der kleine Turm reckt sich frech in die Höhe getragen von festen Mauern. Durch die verzierten Fenster dringt ein ganz schwacher Schein, flackernd und unstet von wenigen Kerzen die Gläubige am Abend angezündet hatten. Die Kappe ihr Ziel wartet, sie muss es nur erreichen, sie muss nur weiterlaufen.

…noch 80 Meter…

Sie wagt es nicht zurück zu blicken, wie in einem Alptraum in welchem man genau weiß, ein Blick zurück und das wodurch man gejagt wird, kriegt dich. Nur nach vorne sehen, auf den Weg, die nächste Biegung, die Hindernisse, die Schritte die vor einem liegen. Sie kann, nein sie will sich nicht umdrehen, nicht noch einmal in diese Augen blicken oder in das Maul voller scharfer Zähne. Nicht noch einmal den schwarzen Koloss anblicken, welcher ihr schon durch eine beiläufige Bewegung den Tod bringen konnte. Nein sie würde nicht hinter sich blicken, sie musste nicht sehen was sie jagte, sie musste nur weiterlaufen.

…noch 60 Meter…
Ihre nackten Füße verursachen weitaus weniger Geräusche auf dem Boden, als die Sohlen ihrer Schuhe und doch kommt es ihr so laut vor. Jedes Mal wenn sie landet wie ein Gewehrschuss der durch ganz Ansbach gellen muss, jedes Mal wenn sie sich kraftvoll abstößt wie ein fallender Baum. Kies knirscht als würde eine Gerölllawine abgehen und ihre Kleidung flattert wie Segel im Wind. Sie weiß es ist nur ihre Einbildung und doch wünschte sie sich sie könnte schleichen. Lautlos wie eine Katze, unerkannt und ungehört. Doch dazu müsste sie langsamer laufen, müsste ihre Füße zwingen den Boden vorsichtiger zu berühren und das konnte sie nicht, sie konnte nur weiterlaufen.

…noch 40 Meter…
Ein uralter Instinkt bringt ihren Körper dazu einzuatmen, vielleicht eine tief vergrabene, unbewusste Erinnerung an die Zeiten als sie noch ein Mensch war. Ein Mensch atmete und ein Mensch der rannte, atmete noch schneller. Tief sog sie die Luft in ihre Lungen, die jedoch gar keinen Sauerstoff brauchten. All die Gerüche der Umgebung strömten auf sie ein und bombardierten ihren Verstand mit Eindrücken. Die harzigen Stämme der Bäume überlagerten die feinden Duftnoten der Friedhofsblumen. Die Luft war feucht und kühl und brachte ein erdiges Aroma mit sich. Sie schüttelte den Kopf, was kümmerte es sie wie der Friedhof roch, sie musste keine olifaktorische Abhandlung schreiben, sie musste jetzt sehen, dass sie überlebte und dazu musste sie weiterlaufen.

…noch 20 Meter…
Adrenalin, Angst und rauschendes Blut peitschten durch ihren Organismus und bescherten ihr einen Cocktail der sich mit nichts anderem vergleichen ließ. Es schärfte ihre Wahrnehmung für die Gesamtsituation und blendete gleichzeitig unwichtige Details aus. Sie merkte nicht, wie sie sich die weichen Fußsohlen an spitzen Steinen und Ästen aufriss, denn solange sie laufen konnte hatte es keine Bedeutung. Doch sie wusste die Entfernung bis zur Kapelle genau einzuschätzen, sowie die Tatsache, dass sie eigentlich viel zu langsam lief um der Kreatur auf vier Beinen zu entkommen.
Heute war das erste Mal seit dem Kuss vor einem Jahr, dass ihre Existenz bedroht war und sie um ihr Leben fürchten musste. War dies nicht der Augenblick in dem ein Mensch beten würde? Doch zu wem und was sollte ihr das bringen? Keine göttliche Macht würde eingreifen um ihr zu helfen, noch um ihr zu schaden. Sie selbst hatten ihr Schicksal in der Hand und entweder sie war stark genug um sich selbst zu kämpfen oder sie würde untergehen. Vernichtet von einem Wesen, dass sie nicht kannte und das dennoch einen so tiefen Hass auf alle ihrer Art hatte. Warum?
Sie wusste es nicht, sie wusste nur sie musste weiterlaufen…

…die Kapellentür…
Izabella lief und wurde aus Angst nicht langsamer bis sie hart gegen die Türe der Kapelle prallte. Das alte Holz war noch halbwegs warm vom Tag, doch der Türgriff fühlte sich eiskalt an, glattpoliert von tausenden Händen die hier ein und ausgegangen waren. Izabella riss an der Türe, die sich nur quälend langsam in Bewegung setze und ob ihres Gewichtes schwer zu öffnen war. Ein kurzer Moment der Panik, was wenn sie sie nicht aufbekam, doch Zentimeter für Zentimeter schwang der Flügel nach Außen und offenbarte den kühlen Innenraum, der nur von zwei Kerzen erleuchtet wurde.

Sie war schon im Begriff hineinzustolpern, als es sie auf einmal wie ein Blitzschlag trifft, es durchfährt ihren ganzen Körper und paralysiert sie. Julia!
Mit weit aufgerissenen Augen starrt sie zurück, vorbei an den Reihen der ruhenden Toten in die Dunkelheit und das Zwielicht.

Date/Time Description Result
2016-03-21 07:25:48 Izabella rolls 3 dice to Wahrnehmung + Auspex 10,9,7 [3 successes]

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Kain
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 21 März - 15:34

Als die Missgeburt sah wie Julia davon lief entschloß sie sich dafür die schwierigere Beute zu verfolgen.
Es dauerte einige Augenblicke bis das Wesen, fast so schnell wie Julia, los lief.
Um die anderen würde er sich später kümmern...
Die kleine war schnell,so schnell wie er vieleicht, sie war mit Sicherheit die wehrhaftere Beute.
Die Kreatur merkte noch wie sie die Kontrolle über ihre Bewegungen verlor, wie Ferngesteuert bewegte sich ihr Köper auf einmal.
Gerade eben noch war sie drauf und dran diese Punk-Göre zu stellen,doch dann... richtete sich der Blick in Richtung der Kapelle.
Iza hatte noch 20 Meter zur Kapelle... diese waren schnell geschafft.
Als sie zurück sah konnte sie in der Dunkelheit erkennen wie sich die Bestie abgestoßen hatte, sie raste mit weit aufgerissenem Maul in Richtung Izabella.

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 21 März - 17:35

H. U. G. O verzieht sich in einem Kanal.  Der Gullydeckel wird mühelos zur Seite geschleudert und der Nosferatu lässt sich in das Loch plumpsen.  Er hat Glück gehabt.  Es zahlt sich manchmal aus ein recht unattraktiver Zwischensnack zu sein. Der missgestalte Werwolf heizt derweil den Damen hinterher.  Na mir solls recht sein.  

Als er sich in Sicherheit wägt alarmiert er sofort die Kainskinder der Domäne.  Erst die Nosferatus dann den Sheriff  und alle anderen nötigen Instanzen.  Aufgeregt berichtet er was passiert ist.

Noch während er Meldung macht versucht er sich unterirdisch in Richtung der Kapelle zu bewegen um rasch einen Blick nach oben zu riskieren. Sein Vorhaben ist aberwitzig. Vielleicht kann er dieses Viech von hinten angreifen? Er möchte nicht den Helden spielen doch wenn da der Hauch einer Chance bestünde würde er sie nutzen...
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Julia
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 21 März - 19:36

Aus dem Tor hinaus setzte Julia über ein stehendes Auto hinweg. Bevor sie über das Auto gesprungen war, hatte sie deutlich gespürt, dass jemand hinter ihr gewesen war. Das Musste der Werwolf gewesen sein. Schnell wie sie nur viel tödlicher. Angetrieben von der Vorstellung bald im Maul dieses Monsters zu landen, lief sie schneller, holte alles aus ihrem untoten Körper heraus. Schnell ging es über die Straße. Julia lief wie ein Hase im Zickzack. Menschen sah sie nicht. Tunnelblick. Sie rannte über den Bürgersteig, wich hier und da den Laternen aus. Nach einem schnellen Kilometer schaute die Brujah hinter sich. Sie kam zum Stehen. Der Werwolf war nicht zu hören oder zu sehen. Erleichterung entstieg den Tiefen ihrer Seele. Das Tier jubelte. Es streckte den Schwanz wieder in die Höhe. Vorsicht!

Julia lehnte sich gegen einen Laternenpfahl und sank zu Boden. Aschfahl sah drein. Das Spiegelbild von sich selbst konnte sie in den Scheiben eines parkenden Autos sehen. Tief sog sie die Luft in ihre untoten Lungen und atmete aus. Das eben war kein Vergleich mit einer Verfolgung von Tätern, wo sie die Jägerin gewesen ist oder dem selbst auf einem Markt oder im Kaufhaus wegzulaufen. Die nackte Angst stand ihr noch im Gesicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit nahm sie sich wieder zusammen. Es gab keinen Gedanken, den sie fassen konnte. Ihr eigenes Unleben ist gerettet und vielleicht hatte der Werwolf von allen abgelassen. Wo steckte wohl Olaf? Vertreibe das Vieh...Olaf! Zittern nahm sie ihr Smartphone in die Hand. Ihre Hände zittern. Sie schreibt kurze, knappe Worte.

Es sind Minuten sind vergangen. Julia entschließt sich, zurück zum Friedhof zu gehen. Irgendwie muss sie wissen, was passiert. Wer wird noch Kämpfen? Es kann schnell gehen! Ich bin in Sicherheit. Allein. Allein bin ich sicher. Allein. Alleine bin ich gewesen... . H.U.G.O. und Izabella. Langsam kam der Denkapparat in Gang. Ihre Tasche ist noch da, die Jacke ist dreckig geworden, die Schuhe sind abgenutzt, Blessuren sind keine vorhanden und das andere lässt sich beseitigen. Soweit so gut. Sie geht zurück – zurück zum Friedhof. Julia hat es nicht eilig. Ihre Schritte sind dennoch weit und raumgreifend. Das Vitea in ihr zirkuliert. Der kalte Stahl ihres Messers liegt in ihrer Hand. Sie muss bereit sein! Das Tier wird eingedämmt. Mutig sein! Sie kämpft das Bedürfnis nach Flucht nieder. Sie kämpft und geht langsam voran.

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"Mit 90 % aller Menschen nicht übereinzustimmen, ist eines der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit. (Oscar Wilde)"
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Izabella
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 21 März - 20:01

(ok ich setze einfach mal voraus, dass ihr eine gewisse Zeit bleibt, der Wolf hat erst Julia ein paar Schritte verfolgt und ist dann umgekehrt und dank ihrem Auspex sollte sie ihn frühzeitig entdeckt haben)

Sie hatte auf ein Lebenszeichen von Julia gehofft, auf ein Geräusch, dass ihr zeigte sie hatte entkommen können, doch stattdessen sah sie sich ihrem Alptraum nun Auge in Auge gegenüber. Sie hatte sich umgedreht und das Monster war hier. Es gab keinen Zweifel, dass sie die Beute war, ob Julia schon tot oder davon gelaufen war, spielte keine Rolle.

Auf einmal legt sich Stille über Izabella, eine unheimliche Ruhe die sowohl von ihrem Körper als auch von ihrem Geist besitzt ergreift. Er würde sie jagen und er würde sie töten, daran bestand kein Zweifel. Sie konnte ihm nicht weglaufen, dazu war sie einfach nicht schnell genug. Sie konnte auch nicht gegen ihn kämpfen, denn dazu war sie zu schwach. Sie hatte nur eine einzige, winzige Chance diese Nacht zu überleben: sie musste schlauer sein als er. Ihr fehlte Kraft, Können und Erfahrung, sie trug weder Messer noch Pistolen, also musste ihr Verstand ihre Waffe sein, die sie scharf und unnachgiebig gegen ihn einsetzen musste. Sie musste schnell und gleichzeitig raffiniert handeln, seine Vorteile ausgleichen oder am besten gegen ihn einsetzen.
Sie wollte nicht untergehen, es gab noch zu viel was sie nicht gesehen, nicht erlebt hatte, doch selbst wenn dies ihre letzte Nacht sein sollte, dann würde sie es diesem Mistvieh so schwer wie nur irgend möglich machen.

Seitwärts gleitet sie schnell durch den Spalt der Türe die sie geöffnet hatte, fuhr herum und schloss sie, indem sie diesmal ihren Fuß innen gegen den zweiten Flügel stemmte. Sie konnte so ihr ganzes Körpergewicht zur Hilfe nehmen und mit einem dumpfen Laut fiel die massive Eichentüre ins Schloss. Wie lange konnte es den Wolf aufhalten? Zwar war die Türe dick und mit Eisen beschlagen, doch sie hatte seine Klauen gesehen, es würde ihn verlangsamen, ihr Zeit verschaffen, aber vollkommen aufhalten würde es ihn nicht. Noch während sie an der Türe zog, wanderte ihr Blick über das innere der Kapelle, sie versuchte alles zu erfassen was ihr irgendwie nützlich sein konnte. Als das Schloss eingerostet war, ließ sie die Türgriffe los, sprintete zum nächsten schweren Kerzenhalter und rammte ihn zwischen die Türgriffe, sodass er wie ein Balken dahinter lag und es dem Wolf noch schwerer machen würde das Tor aufzureißen. Wieder ein paar Sekunden gewonnen, Sekunden die ich später vielleicht die Haut retten. Kaum ist der kalte Stahl in den Türgriffen zum liegen gekommen, rennt sie schon weiter, reißt sich den Pullover über den Kopf während sie vorne zum Altar läuft. Sie beißt sich selbst in den Arm und wickelt den Pullover um die kleine Wunde um das Blut aufzusaugen. Ihr Blick huscht umher, sucht, findet, analysiert, berechnet und kalkuliert.Sie reißt das Tuch herunter und findet eine Nische mit den Dingen, die der Pfarrer während der Messe braucht.

Eine Packung Weihrauch und in der Ecke stehen auch die silbernen Gefäße in welchem er verbrannt und herumgeschwenkt wird. Sie schnappt sich alles, leert es in drei der Gefäße, viel mehr als normalerweise verwendet wird. Nicht eine Sekunde schreckt sie vor der Flamme zurück als sie die nächstliegende Kerze aus ihrer Halterung hebt. Ihr Tier scheut zwar Flammen, doch nun geht es ums überleben, eine Kerze kann sie nur verletzen, der Wolf endgültig vernichten. Fast erlischt das kleine Flämmchen als sie zurück zu den Weihrauchgefäßen nimmt und den beißenden Rauch entzündet. Schon als Mensch ist der intensive Geruch fast zu viel, einen Wesen wie dem Wolf muss er schmerzhaft in die Nase beißen und andere, geringere Gerüche überdecken. Und im Gegensatz zu ihr, muss der Wolf atmen! Eines lässt sie da stehen, die anderen beiden verteilt sie auf ihrem Weg zur anderen Seite der Kapelle. Dort ist ein zweiter Ausgang, sie öffnet die Türe und wirft ihren Pullover nach draußen, der sich zwischenzeitlich mit ihrem Blut vollgesaugt hatte. Ein Köder um ihn auf eine falsche Fährte zu locken, doch sie ist nicht so dumm sich auf ein Wettrennen auf offener Fläche mit ihm einzulassen. Sie kehrt zurück, bewegt sich bei allem so schnell sie kann und stürzt auf die andere Seite, die Türe hier ist schmal. Der Aufgang zum Glockenturm in dem sie verschwindet und die Türe hinter sich schließt.

Irgendwoher weiß sie, dass bereits in den 60er Jahren bei vielen Kirchen begonnen wurde das Geläute elektronisch zu steuern, Seile die die Glocken klingen lassen sind inzwischen fast nirgendwo mehr in Betrieb. Der Steuerungskasten hängt in der Ecke, natürlich würde der Pfarrer nicht jedesmal bis oben laufen. Ohne auf Schmerzen zu achten reißt sie die dünne Blechtüre auf und überfliegt die Knöpfe und deren Beschriftungen. Bei einem steht Ostern, da dies das höchste Fest der Christen ist, nimmt Iza an, dass hier auch am längsten geläutet wird. Ohne zu zögern drückt sie den Knopf und schon wenige Sekunden danach erklingt die Glocke zum ersten Mal, laut und dröhnend genau über ihr. Der intensive Hall dringt wie ein vibrieren durch ihren Körper und so unangenehm es auch sein mag, sprintet sie nun genau darauf zu. Ihre Schritte auf der Treppe sind neben dem Krach der großen Glocke nicht zu hören. Doch auch sie wird ihn so nicht kommen hören, also muss sie ihn sehen ohne das er sie sehen kann.
Sie wühlt in ihren Taschen, ein Päckchen Kaugummi, etwas Kleingeld, eine Fahrkarte für die Straßenbahn und ihr Handy, dass sie bis eben völlig vergessen hatte. Mit fliegenden Fingern tippt sie eine kurze Nachricht an Silvia, vielleicht die letzte die sie jemals schicken kann. „Stadtfriedhof, Werwolf, brauche deine Hilfe Mutter“ nur selten nennt sie ihre Schöpferin so und die Ahnin der Tremere kann sich sicher sein, dass sie es nie ohne Grund tut. Dann schaltet sie den Flugmodus ein, kein verräterisches Geräusch darf von hier herausdringen. Mit der eingeschalteten Kamera positioniert sie das Hand so, dass es die Treppe nach unten filmt und nimmt den Kaugummi zur Stabilisierung.
Sie weicht so weit wie möglich zurück, hinter ihr der letzte Strohhalm sollte der schlimmste Fall eintreffen und das Tier irgendwie hier nach oben kommen, trotz der Ablenkungen und des engen Stiegenhauses. Hier oben sind nur dünne Bretter vor den Fenster, nur gedacht die Tauben abzuhalten, sicher könnte sie diese herausreißen und versuchen auf das Dach zu springen. Eine fast selbstmörderische Tat, auf welche sie lieber verzichten möchte.

Stattdessen steht sie absolut still, so ruhig wie kein Mensch je stehen könnte. Kein Herzschlag und keine Atmung verraten sie während sie auf den Bildschirm des Handys starrt. Sie hat ihm seine größten Gaben genommen, seinen Geruch verwirrt, sein Gehör beeinträchtigt und ist aus seiner direkten Sichtlinie. Nun kann sie nur hoffen, hoffen, dass er entweder aufgibt und verschwindet, sich vielleicht ein anderes Opfer sucht, oder dass etwas anderes geschieht, dass ihr die Existenz rettet. Vielleicht wäre doch genau jetzt der Zeitpunkt und der Ort um mit dem beten anzufangen?

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Kain
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Sa 26 März - 7:40

Das Netzwerk der Ansbacher Kainskinder schien rasend schnell zu funktionieren, wenn es darauf ankam...
Es hatte nicht sehr lange gedauert bis Julia an ihrem Standort ein aggresives aufheulen eines Sportwagens hören konnte.
Auch Iza konnte eine laute Maschine hören, allerdings näherte sie sich aus der anderen Richtung.
Oben in ihrem Glockenturm konnte Rapunzel hören wie niemand ihren Namen rief, es war ein lautes, dröhnendes Hämmern das von der Tür kam.
2016-03-26 00:10:31 Gof rolls 5 dice to door (Diff 8 ) 2,8,8,10,5, 9 [4 successes] + Autoerfolge durch Stärke (2) = 6 Erfolge
Mit einem gewaltigen krachen viel eine Seite der Tür auf die Steinplatten im inneren, die Tür bot nicht so viel Schutz wie sich Iza das erhofft hatte.
Kein Moment der Stille folgte, die Kreatur heulte ein mal laut auf, so wie Wölfe das eben manchmal taten, es hallte durch die ganze Kapelle und vermischte sich mit dem Klang der Glocken.

Bisweilen spielten sich nicht unweit des Friedhofes andere Szenen ab.
Friedrich III. höchst selbst ließ es sich nicht nehmen selbst zu fahren, jedoch  griff man nur auf den Porsche GT3 zurück, der war straßentauglicher als der Koenigsegg.
Hector hatte umgehend alle nötigen Maßnahmen ergriffen und saß auf dem Beifahrersitz des Sportwagens, welcher dabei war vor dem Friedhof zu halten.
Olaf und Silvia hatten auf den "Rücksitzen" Platz genommen... irgendeinen Nachteil mussten solche Autos schließlich haben.
Bei Julia kam eine schwarze, sehr gepflegte Kawasaki Ninja zum stehen.
Das Motorrad wurde offenbar von einer Frau gelenkt, was im Moment nur die Figur verriet.Auf dem Rücken hatte die Person ein Katana gespannt, mit dem Daumen deutete sie auf den freien Platz hinter sich.

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Sa 26 März - 12:55

Der Raum ihrer Gedanken ist leer. Mechanisch bewegt sie sich. Irgendwo in der Dunkelheit sitzt das Tier und flüstert ihr zu. Seine süßen Worte fließen wie Honig. Es bettelt. Es findet keinen Empfänger. Es ist ein Zustand einer Meditation gleich oder einer Autofahrt oder einem langem Spaziergange - abschalten. Den Griff des Messers hält sie locker in der Hand, lässt es kreisen. Es beruhigt. Sie ist eine Puppe, die keine Menschliche Regung zeigt. Sie unterdrückt die kommenden Gefühle. Alpträume. Sie würden wiederkommen - ganz bestimmt. Zweifel? Er nagt in ihr. Sekunden werden zu Minuten. Vielleicht ist des der Rest, der durch die Stärke ihres Vitea dieses Gefühl auf löst. In ihren Augen blitzt hin und wieder das Auge des Tiers auf. Ich bin das Sandkorn, dass sich gegen den Strom stellt. Werde zu Wasser...ruhig und tief!

Sie hört die Geräusche. Sie klingen entfernt und gedehnt. Unwirklich. Du bist eine Kämpferin, Kleines! Endlich befindet sie sich wieder in der realen Welt. Das schon fast vertraute Geräusch eines starken Motors lässt Julia aufhorchen. Sie schaut die Straße entlang. Ein vereinzelter Lichtkegel erhellt die Straße. Kampfbereit bleibt sie stehen. Es handelt sich nicht um keine Ducati sondern aggressiver. Als der "schwarze Ritter" neben ihr zum Halten kommt, bleibt sie misstrauisch. Ihre Augen studieren den Fahrer. Es ist nicht zu erkennen, um wen es sich handelt. Weiblich ist der "Retter - Ritter". Das Kataná ist ein tödliches Werkzeug. Ihr eigenes, kümmerliches Messer schiebt sie zurück in die Gürtelscheide. Es liegt zögern in ihrer Bewegung. Sie ist der Retter in der Not für Iza! Die junge Brujah gibt sich einen Ruck und sitzt auf. Sie schlingt ihre Arme um den Torso der Vorderfrau, wobei sie Rücksicht nimmt auf das Katana.

Fragen stellt sie noch keine. Irgendwie ist ihr nicht nach Reden.

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Sa 26 März - 16:02

(Hat die Kapelle unterirdisch was zu bieten.  H. U. G. O will horchen ob er das Monster hört und dann die Decke des Kellers?  zum Einsturz bringen um das Vieh zu verwunden und sich eventuell draufstürzen? )


Nein, leider nicht. Es ist eine Kappelle... was soll da sein?
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Izabella
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   So 27 März - 8:08

Izabella stand noch immer wie eine Statue ihrer selbst, absolut still und regungslos. Sie spürte das raue Holz unter ihrer Hand und wie jeder einzelne Glockenschlag tief in ihr vibrierte. Ohne zu blinzeln starrte sie auf den Bildschirm des Handys, angespannt, lauernd, bereit sich zu bewegen sollte es auftauchen. Die Glocke die ihr so nahe war, war einfach überwältigend laut und ihre Ohren dröhnten vor Schmerz, jedes Mal wenn der Schlägel auf das Metall traf. Doch zwischen den Schlägen entstanden ganz kleine Pausen, der Klang hallte voll und tief nach, doch ließ eine winzige Ruhepause vor dem nächsten.
Und in dieser Pause hörte sie es, ein krachen und bersten, ein Geräusch als würde ein Sattelschlepper auf die Türen der Kirche treffen. Sie hörte ein Splittern und nach dem nächsten Glockenschlag ein Rumpeln, welches ihr durch Mark und Bein ging. Es hatte die Türe überwunden! Mit welcher wütenden Kraft musste es sich mit Klauen und dem Gewicht seins Körpers den Weg in das Gotteshaus gebahnt haben. Nicht eine Sekunde könnte sie gegen die Kreatur bestehen.
Angst schlich sich wieder wie Gift in ihre Adern, in ihr schrie es wegzulaufen, nur weg, weg weg. Doch gleichzeitig wusste, sie, sie konnte nicht wegrennen. Niemals wäre sie schnell genug und jetzt müsste sie erst noch nach unten. Ein lautloser Kampf entbrannte zwischen ihren Urängsten und ihrer Rationalität. Leicht nur zitterten ihre Lippen, doch sie blieb wo sie war, vielleicht war sie auch inzwischen einfach unfähig sich zu rühren.
2016-03-26 23:57:01 Izabella rolls 3 dice to Mut 9,5,5 [1 success]

Sie musste nun einfach vertrauen, darauf, dass die Maßnahmen die sie ergiffen hatte ihre Wirkung zeigen würden. Der Weihrauch würde seinen Geruch verwirren und der Köder mit ihrem Blut ihn hoffentlich rauslocken. Durch die Glockenschläge konnte er nicht hören wo sie war und gleichzeitig sollte es alle anziehen, die ihr vielleicht helfen konnten. Wenn sie denn den wütenden riesigen Wolf oder die gesplitterte Tür übersahen. Sie musste vertrauen und hoffen, vertrauen in das was sie getan hatte und hoffen auf das was andere tun würden.

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   So 27 März - 11:52

H. U. G. O hat die Faxen dicke.  In einen aberwitzigen Vorhaben und der Gewissheit glänzen zu können beschließt er den Werwolf anzugreifen.  Unterirdisch hat die Kapelle nichts zu bieten.  Der Nosferatu hoffte auf ein altes Gewölbe,  vergessene Kanalisationswege.  Doch ein kurzes abchecken der Lage versprach da wenig Hoffnung.Er nimmt die anderen nur aus dem Augenwinkel wahr und ist offenbar bereit dem Tier in sich freien Lauf zu lassen.  Wie bei einem hechelnden Hund hängt seine Zunge herab.  Seine Augen weiten sich und in den Pupillen tobt ein trotziger Kampf.  


H. U. G. O hastet nachdem er noch einmal die Kraft aus seiner Vitae zieht von hinten auf das andere Monster zu.  

Mit dem Mut einer zum Kampf entschlossenen nervösen Ratte ist der Neonat der Verborgenen bereit sich von hinten in das Wesen zu verbeißen.
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   So 27 März - 19:48

Hugo kann bekannte Personen aus dem Wagen an der Ecke aussteigen sehen.
Friedrich, Olaf, Silvia, Hector.
Ein Motorrad nähert sich sehr schnell, hinten drauf sitzt Julia, den Fahrer kann Hugo nicht identifizieren.

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mo 28 März - 11:59

(Ini? ) Kannst du mal so ne Übersicht der Positionen posten ?
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Di 29 März - 9:37

Kreuzung Benkendorffstraße- Triesdorferstr.
Hugo ist ein wenig weiter vorne. (Eingang)

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Di 29 März - 9:50

Kann man sich das in etwa so vorstellen? Oder ist Hugo noch weiter von der Kapelle weg? Und wo genau ist Julia?


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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Di 29 März - 11:09

Äh..ne. Iza hat über Hundert Meter zurückgelegt...in einem Post. Sorry ich muss das irgendwie wieder richten.


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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Di 29 März - 16:33

H. I. G. O hält an seinem Vorhaben unbeirrt fest...
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Mi 30 März - 23:31

Hugo und der Rest der Truppe näherten sich der Kappelle, inzwischen hatte der Fahrer des Motorrades seinen Helm abgenommen.
Wer sich an die Feier der Ventrue erinnerte konnte jetzt zumindest ein Gesicht zuordnen. Es war Soraya von Clan der Assamiten - nicht die schlechteste Verstärkung in Anbetracht der Situation. Die durchaus hübsche Frau hatte bisweilen ihr Katana gezogen, sie hatte keine Lust auf Überraschungen.
Alle Anwesenden hatten sich auf ihr Blut konzentriert wärend sie eiligen Schrittes den Weg zur Kappe gegangen waren.
Friedrich III. war wohl der mächtigste Vampir im ganzen Landkreis vieleicht sogar des ganzen Bezirks jedoch wusste er auch wann man Still halten musste.
Der Prinz würde nicht voreilig handeln, wozu hatte man schließlich Schergen und Bauern wie Hector und Hugo?
Hector ließ die gefürchteten, obsidianschwarzen Klauen erscheinen, er konzentrierte sich weiter auf sein Blut so das  er bald eine Zähigkeit erreichte die so manchem Ventrue die Schamesröte in Gesicht treiben konnte.Soraya hatte sich in einer unglaublich schnellen Bewegung die Klinge ihre Katanas der länge nach durch die Zunge geschnitten.
Olaf verwendete seine Vitae auf seine Muskeln, wenn er diesen dummen Köter zu fassen bekäme würde er ihn einfach in der Mitte auseinanderreißen...
Silvia schien sehr gefasst an die Angelegenheit heran zu gehen, sie beobachtete erst die Situation.

Krach konnte man hören, schwere Gegenstände wurden umgeschmissen oder weggeworfen.
Als Hugo als erster den Eingang der Kappelle erreicht hatte, konnte er die Kreatur noch dabei beobachten wie sie die vierte Sitzbank (für 8 Personen)
wutentbrannt quer durch die Kapelle schleuderte und diese schließlich an einer der Wände zerschellte.
Noch immer leuteten die Glocken, der Geruch von Weihrauch und der Weihrauch selbst lag in Schwaden in der Luft, das Monster heulte vor Zorn.

INI

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Zuletzt von Kain am Mi 11 Mai - 14:35 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 31 März - 14:06

DescriptionResult
[size=undefined]2016-03-31 06:05:55[/size][size=undefined]H. U. G. O rolls 6 dice to Ini: Wah+Aufm[/size][size=undefined]8,10,4,7,2, 10 [4 successes][/size]
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 31 März - 14:09

H. U. G. O versucht anzugreifen.  Er sprintet auf den Werwolf zu und versucht sich an ihm zu klammern und zuzubeißen.  Beseelt vom Mut eines Angreifers mit Rückendeckung hofft er trotzdem das andere schneller sind als er.
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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 31 März - 14:37

Hugo INI ist ein Würfel neuerdings... hatte das auch andersin erinnerung, aber was solls.
1w+ wert Initiative (Geistesschärfe + Geschick)

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 31 März - 15:29

Die Fahrt zurück zum Ausgangspunkt ihrer Flucht ist schnell zurückgelgt. Julia ist erstaunt über die Leistung der schwarzen Mschine. Deutlicher zur ihrem eigenen Stück. Bevor Soraja abgestiegen ist und ihr Gesicht zeigt, sitzt Julia ab und wartet neben ihr stumm auf das weitere Geschehen. Nun mehr ist sie der Beobachter. Sie findet kaum Wörter für die Verstärkung, die eintrifft. Ihr Tier sagt ihr noch immer, dass sie besser das Weite suchen soll. Sie wendet sich dagegen. Diesem Schauspiel muss sie einfach beiwohnen. Stolz sieht sie ihrem Ahnen zu, wie er sich Kampfbereit macht. H.U.G.O. ist Lebensmüde! denkt sie sich. Sie weiß, dass es in einem direktem Kampf nicht weit bestellt ist mir ihrer Zähigkeit. Der Sheriff macht seine Arbeit und seinem Clan alle Ehre; Silivia ist ganz und gar Haus und Clan.

Dem "schwarzen" Ritter widmet Julia mehr Aufmerksamkeit. Jede Bewegung saugt sie in sich auf. Schon beim Kampf gegen Thau hatte sie die Fähigkeiten der Assamitin bewundern können. Der Schnitt durch die Zunge muss irgendetwas mit einer Fähigkeit zu tun haben, vermutet Julia. Die Bewegung zeugen von einem langen, guten Training und einem perfekt ausbalancierten Körper gefühl. Sie selbst steht in der hinteren Reihe, bereit wieder wegzulaufen oder jemandem zu helfen, der weggeschafft werden muss.


5 + 2016-03-31 07:28:10 Julia rolls 1 die for Initiative 9 [initiative roll] = 14

Julia setzt aus.

(Nach meinem Wissen ist es immer ein Würfel gewesen ^^)

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BeitragThema: Re: Friedhöfe und andere Abartigkeiten   Do 31 März - 17:33

2+6=8
[size=undefined]2016-03-31 09:31:46[/size][size=undefined]H. U. G. O rolls 1 die for Initiative[/size][size=undefined]2 [initiative roll][/size]
[size=undefined]2016-03-31 08:53:33[/size][size=undefined]L rolls 4 dice to .[/size]
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