Nachts in Ansbach

Ein Foren-Rollenspiel in der Welt von VAMPIRE: Die Maskerade
 
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 H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken

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H.U.G.O
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BeitragThema: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Do 24 März - 23:55

Der Nosferatu H. U. G. O läd erneut ein.  Diesmal zu einem intimeren Treffen.  Der genaue Ort des StelldichEins ist wage und es gab kaum mehr als die dürftige Information : "Besucht mich meiner Bude.  Betreten auf eigene Gefahr. Ihr solltet im Warnamt anfangen zu suchen. "

Das ehemalige Warnamt IX im Ansbacher Ortsteil Claffheim (Hausnr. 33) wurde Anfang der 1960er Jahre während des Kalten Krieges errichtet und war bis in die 1990er Jahre mit der Warnung und Alarmierung der Bevölkerung vor Gefahren im Frieden und Verteidigungsfall betraut.

Die Einrichtung war dem Bundesamt für Zivilschutz unterstellt. Nach 1976 bestand in dem Komplex eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes (DWD), welche 1995/96 wieder aufgelöst wurde. Seit 2003 befindet sich auf dem mittlerweile in Privatbesitz befindlichen Areal eine Labrador-Zucht-Unternehmung.

Das etwas abgelegene Areal des ehemaligen Warnamtes umfasst eine Grundstücksfläche von gut 25.000qm und ist nach wie vor komplett eingezäunt. Neben Verwaltungsgebäude und Unterkunftsgebäude zeugt heute noch ein Sendemast und vor allem der unterirdische stark geschützte Warnamtbunker von der einstigen Funktion. Die Gebäude wurden ursprünglich so angeordnet, dass sie aus der Luft wie eine zivile Einrichtung aussahen.

Neben dem Warnamt IX gab es einst 9 weitere Warnämter in der Bundesrepublik, die jeweils gleichartig aufgebaut waren und die Aufgabe hatten, der Warnamtbelegschaft einen Aufenthalt von 30 Tagen ohne Kontakt zur Außenwelt ermöglichen zu ermöglichen.

Es ist eine kalte klare Nacht.  Der nahe Wald gibt seine üblich vertrauten Laute von sich.  Auf dem Gelände streunen einige Hunde herum.

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Lillian Rochester
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Sa 26 März - 15:59

Lilly hatte eine kuriose Mail erhalten, in der ein gewisser Nossi mit Namen H.U.G.O sie zu einem Besuch auf eigene Gefahr eingeladen hatte. Eigentlich wollte sie ja nicht hingehen, doch nach dem deprimierenden Telefonat mit ihrem Ghul Charles, der ihr verstört mitteilte, dass ihre gesamte Habe aus London inklusive ihm selbst nicht nach Ansbach, sondern in ein Kaff Namens Arzbach geliefert wurde, brauchte sie dringend Ablenkung. Die mysteriöse Einladung eines Nossi klang sehr nach einer solchen.

Nun saß sie im Taxi Richtung Warnamt und googlete nach Infos über besagtes Amt. Interessant waren die Infos allemal, da sie bis zur heutigen Nacht keine Ahnung hatte, dass es so ein Amt gibt, oder besser gab. Das Taxi hielt, Lilly bezahlte und stieg aus. Sie sah sich um und atmete einmal tief durch um die kalte Luft zu spüren. Da sie erst vor kurzen etwas Nahrung zu sich genommen hatte, schaffte sie es sogar ohne Anstrengung eine Atemwolke zu erzeugen.

Sie ging auf das Gittertor zu um zu überprüfen, ob es sich einfach öffnen ließ. Doch bevor sie es auch nur versuchen konnte, sah sie eine kleine Gestalt auf das Tor zulaufen. Als sie näher kam, konnte Lilly eindeutig einen Hund erkennen. Sie zögerte und überlegte ob es wirklich eine gute Idee war das Tor zu öffnen, da Hunde und Kainskinder nicht wirklich die besten Freunde sind. Der Hund blieb am Tor stehen und beobachtete Lilly, die zurücktrat und sich umsah. Vielleicht gab es ja eine andere Möglichkeit auf das Gelände zu gelangen.

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Izabella
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 15:53

Hunde sind gar nicht so schlimm...“ hörte Lillian eine sehr angenehme Stimme vom Bürgersteig hinter ihr, bevor eine junge Frau aus dem Schatten trat. Auf den ersten Blick wirkte sie wie die perfekte Besetzung für das Christkindl auf einem Weihnachtsmarkt, blonde Haare die ein unschuldiges Gesicht umrahmen aus denen zwei intensiv blaue Augen zu ihr herüber blicken. Sie gab der anderen genügend Zeit sie zu begutachten ehe sie näher kam. Ihre Kleidung war praktisch und gleichzeitig schlicht. Funktion stand eindeutig über Design und das einzig Ungewöhnliche waren die flachen Schuhe mit weichen Sohlen. Sie wollten nicht so recht zu dem konservativen Outfit passen. Langsam, um die unbekannte Kainitin vor ihr nicht zu verschrecken, entnahm sie einen kleinen Beutel ihrer Handtasche. „...man muss nur vorbereitet sein“ vollendete sie ihren Satz und hob die Packung, sodass man sie als Hundeleckerchen erkennen konnte.

Izabella hatte die letzten Tage so viel mit Recherche in staubigen alten Büchern zugebracht, dass sie  froh war einen Vorwand zu haben, aus den Archiven zu verschwinden als die Einladung kam. Alles was mit Hugo zu tun hatte was meist wirklich interessant, wenn auch oft sehr ekelig. Daher hatte sie in ihrer Handtasche noch einiges an Zeugs, angefangen mit Handschuhen, über Pfefferspray, welches auch gut gegen Ratten sein sollte, bis hin zu einem Messer. Auch wenn sie damit leider eigentlich gar nicht umgehen konnte, lag es neben dem praktischen Taschenmesser mit vielen Funktionen. Ihre letzten Ausflüge hatten sie gelehrt vorbereitet zu sein. Sie war so weit möglich mit den öffentlichen Verkehrsmittel angereist, denn sie genoss es Menschen zu beobachten und das letzte Stückchen war sie zu Fuß gegangen. Die andere hatte sie schon an der Ecke bemerkt und kurz heimlich beobachtet.
Izabella rolls 3 dice to Auspex+Wahrnehmung 8,1,10 [1 success]
Da sie keinen Herzschlag hören konnte, musste auch sie ein Kainskind sein, allerdings keines, dass sie kannte. Aber sie war ja selbst erst wenige Tage in Ansbach.

Als sich Izabella nun näherte, nahm sie sich noch einmal die Zeit die andere genau anzusehen. Kleidungsstil und Körperhaltung verrieten einiges, doch ihre wohlgeformte Figur und das makellose Gesicht waren wohl das deutlichste Zeichen, dass sie hier wohl einer Rose gegenüber stand. Bis auf die Ahnin Maria kannte sie keine der Schönen in dieser Domäne. Doch um der Höflichkeit genüge zu tun, blieb sie ein paar Schritte vor ihr stehen und stellte sich vor. „Mein Name ist Izabella, Neugeborene hier in Ansbach“ Sie neigte kurz ihr Haupt und wartete dann, dass die andere sich ihr ebenfalls zu erkennen gab.

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Zuletzt von Izabella am Mo 28 März - 17:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Julia
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 16:47

Vor dem erwachen:

Es ist Tag oder Nacht. So genau sie es nicht sagen.
Sie läuft über einen Friedhof oder entlang einer Straße. an der Hand hält sie einen Jungen oder ist es doch ein junges Mädchen?
Beide teilen sich die gleiche Haarfarbe. Eswas stimmt nicht
Julia selbst erscheint klar in diesem Traum.
Die andere Gestalt hat wechselnde Gesichter: Bruder, Izabella, HUGO? Corinna?
Erinnerungen aus dem Leben gefolgt ins Unleben.
Die Straße ist geäumt von Grabsteinen in allen Formen.
Sie wachsen, werfen Schatten, verschlucken jedes Licht.
Entfernt schreien Vögel - Raben - die Boten des Todes.
Ein wildes markerschütterndes Heulen ist zu hören.
Grüne Augen zerreißen die Dunkelheit der Nacht groß wie der Mond.
Sie kommen näher und näer, die KRallen reißen den Boden der Straße auf.
Knurren, Heulen, Atmen wechseln sich ab.
Zahne Fletschen, Zähne zerreißen.
Plötzlich ist er da, springt, ergreift.
Die Person an ihrer Hand löst sich in ihre Einzelteile auf.
Julia hält nur noch den Stumpf des Arms in der Hand.


Der untote Körper der Brujah liegt auf dem Boden. Als Julia erwacht, schreit und knurrt sie laut, stößt sich den Kopf und hämmert eine Faust in die Wand. Sie schafft es den Schlag abzumildern. Es bleibt nur ein kleiner Riss in der Wand. Minuten vergehen, bevor sie sich sortiert hat und den Weg durch die Wohnung findet. Sie öffnet ein Fenster. Die Decke ihres Bettes hat sie um sich gewicelt. Die Nacht ist sternenklar. Sie atmet ein und aus; überwindet der Schrecken ihrer Träume. Es hat sich festgesetzt bei iher Wandlung. Jahrzehnte unlebt sie nun damit. Nie wird sie dieser Traum verlassen. Es bilden sich immer neue Auswüchse. Bin ich deswegen allein? Die junge Frau torkelt ins Badezimmer. Sie schaut in den Spiegel und zieht eine Grimasse, zeigt ihre Fänge und murmelt:

"Fuck...eine Leiche sieht besser aus als ich!"

Nach einer kalten Dusche schaut sie an sich herunter. Athletisch ist er ja geblieben - ihr Körper. Neben schwarzer Unterwäsche wählt sie für diesen bescheidenen Abend ein schwarzes, enges T-Shirt; darüber einen weiten, dicken Hoody in Hellgrau mit Pinker Aufschrift: Hunger! Pipi! Kalt!, eine schwarze Militärhose, Kampfstiefel, ein Palästinensertuch und um ihren Hals ihre geliebte Brosche sowie das Tränende Herz. Die Nacht ist perfekt für einen Ausritt ihrer Ducati 899 stealthblack, doch sie entscheidet sich dagegen. Im alten Mercedes Sprinter kann sie mehr mitnehmen. Das Grundstück zudem HUGO geladen hat, ist über einen Feldweg erreichbar. Egal welches Gefährt sie nehmen will, es ist nicht gerade unauffällig. Der Sprinter ist nur deutlich leiser. Sie schnappt sich ihre schwarze, figurschmeichelnde, gefütterte, moderne, kurze Lederjacke und fährt los. Nach einer kurzen Fahrt über die Autobahn und durch den Ort Claffheim erreicht sie ihr Ziel. Die scheinwerfer erhellen einen weiten Teil des Weges. Die Scheinwerfer blendet sie auf Standlicht ab. Es ist genug in dieser Nacht zu sehen. Andere Personen sieht sie im Moment nicht. Sie fährt über den Feldweg. An der Kruzung kurz vor ihrem Ziel hält sie seitlich auf der Wiese an und springt aus dem Fahrzeug. Den Schlüssel zieht sie ab und entfernt zusätzliche Sicherungen aus dem Sicherungskasten des Wagens. Zuvor macht sie noch ein Bild mit ihrem Handy wie die Anordnung der farbigen Sicherungen ist.



Die 1,70 Meter große und 60 kg schwere Gestalt sieht sich um. Sie wirkt zierlich, doch kann man Ansätze antrainierter Muskeln erkennen. Sie ist schlank und hat weiche, wohlgeformte Weibliche Rundungen. Sie hat blauschwarzes, glattes, seidiges Haar, welches ihr bis über die Schulter geht. Sie hat eine kleine Stupsnase, die von vielen Sommersprossen umgeben ist und hat einige Lachfältchen im Gesicht. Sie wirkt jung und das Gesicht, leicht scharf geschnitten. Der Mund wirkt eher klein und voll. Die Augen sind Ozeangrün und scheinen zu strahlen.

Julia lauscht in die Stille der Nacht, fühlt den Wind auf ihrer Gesichthaut. Hunde bellen. Die Adresse stimmt also. H.U.G.O. du hast ein gutes Frühwarnsystem! Denkt sie sich. Aus ihrem Fahrzeug holt sie ihre große Hüfttasche hervor, an der sie ein 10 Meter langes Seil befestigt und eine LED Lampe sowie ihr großes Messer gesteckt hat. So bleibt der Gelehrten noch genug Bewegungsfreiheit. Ergänzend zieht sie einen Eichenpflock ein, Wasser und ein Beutel Blut haben ebenso Platz. Anders als die beiden anderen Frauen, umrudet Julia das Gelände und schlägt sich vorsicht ig durch der Gestrüpp. Via Googlemaps hat sie gesehen, dass dort der Bunker ist und direkt erreichbar ist. Die Aktion geschieht so leise wir möglich. DIe Hunde stören sie nicht. Sie bellen vielleicht laut. Ein Raubtier betritt ihre Revier, sodass sie sich verpissen und vor ihr davon laufen. Das Tier in ihr genießt es. So wird HUGO vielleicht allemiert und weiß, wo er sie findet. Als sie an den Zaun kommt, der das Grundstück umgibt, lächelt sie. Mit einem elleganten Sprung aus der in ihr wohnenden Kraft, flankt sie über den Zaun. Im Gras federt sie weich ab, rollt sich nach vorne und sieht sich um.

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 17:05

Der Hund ist ein schwarzer Labrador. Ein Schild am dem Zaun weist auf den dort niedergelassenen Zuchtverein hin.

Der Hund wirkt nervös auf die Kainskinder und wittert das Tier in den Kainiten. Aufgeregt fängt er an zu bellen. 3 andere Hunde kommen zusätzlich angelaufen und stimmen in das Abwehrverhalten des ersten Hundes ein. Ihr Fell sträubt sich im Nacken. Aufgebracht geben sie Laut.

Die Nosferatus sind ja wie ziemlich bekannt und nachvollziehbar auf eine gute Maskerade angewiesen. Eben diese gilt es ebensowenig zu brechen. man sollte die Sethskinder nicht außer acht lassen die nur allzu schnell die Polizei alarmieren und das schon weniger als wegen ein paar herumlungernden Gestalten in der Nacht.

Die Strassenbeleuchtung bietet ausreichend Licht damit sich die weiblichen Ankömmlinge begutachten können. Von dem Nosferatu ist vorerst nichts zu sehn. Das Gelände ist in Dunkelheit gehüllt bis auf die üblichen Lichter der urbanen Begebenheit . Beleuchte kleine Schilder. Ein Licht das schwach hinter einem Vorhang der Bauten dämmert und das vergessene Lampenlicht eines auf dem Gelände abgestellten Geländewagens.
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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 17:22

Die Hunde bemerken Julia und machen noch mehr Radau als vorher.  In dem einem Gebäude wo das schwache Licht hinausschimmerte springt rasch eine Tür auf. Zwei Personen tauchen auf.  Vom Kleidungsstil normale Leute der Landbevölkerung.  Ein korpulenter Mann von ca 50 Jahren und eine ebenfalls leicht dickliche Frau gleichen Alters sind in der Dunkelheit gut wahrzunehmen.  Denn mit Betreten des Bereiches vor der Tür springen Bewegungsmelder für das Hauslicht draussen an. Der Mann hat blutverschmierte Hände mit Gummihandschuhen an.  Seine Frau hat ein blutverschmiertes Handtuch in der Hand. Dem Geruch nach keine menschliche Vitae. Beide sind aufgeregt und nervös hört man sie sprechen :

"Manfred... Was war da?  Und das jetzt?  Sind da Einbrecher... "

"Ich weiss nicht Liebes.... Hallo... HALLO... VERSCHWINDEN SIE,  DIE POLIZEI IST SCHON AUF DEM WEG! "

Die Hunde greifen die Brujah nicht direkt an doch veranstalten ein Heidenlärm und springen hin und hergerissen in der Nähe um die Gelehrte herum.
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Julia
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 19:28

Dahin ist der zurechtgelegte Plan. Die Gelehrte flucht leise. Sie hat nicht damit gerechnet, dass viele Hunde auf dem Gelände Nachts umher laufen. Der Lärm erfreut ihr Tier ebenso wenig wie sie selbst. Leise knurrt es aus ihrem Hals zusätzlich zum Fluch:

"Haltet die Klappe, Drecksköter!"

Wenn es nur ein einzelner Hund gewesen wäre, kann sie ihn ohne Probleme packen und ohnmächtig würgen. Unentschieden, wie sie handeln soll, beschleunigt das anspringende Licht ihre Handlungen. Langsam zieht sie sich im Schatten zurück und überwindet wiselflink den Zaun. Es ist zu hören, wie sie an den Maschen empor klettert und kurz danach wird es still. Die Hunde mögen sie noch wittern, aber der Wald hinter dem Zaun verbirgt schnell ihre Konturen.

"Shit", murmelt Julia. Sie versteckt sich zwischen den Bäumen, indem sie sich hinsetzt. "Sowas muss ich vorher wissen!" Sie greift zu ihrem Smartphone und sucht nach der Nummer von H.U.G.O., nachdem sie getippt hat:

"Hallo, H.U.G.O., dein Hintereingang ist gut bewacht. Holst mich ab?"

Die gute Laune ist im Moment verflogen.

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 28 März - 20:07

Der Mann kommt näher und flucht leise :

"Verdammt, genau wo jetzt Freya ihre Welpen wirft... "

Er hat Julia nicht eindeutig gesehen, doch das hin und her springen über den Zaun hat ihn zumindestens eine vage Gestalt erahnen lassen die vermutlich grade dabei war einzudringen. Er ruft die Hunde bei verschiedenen Namen. Diese gehorchen erst widerwillig doch zeigen sich rasch folgsam und verschwinden wieder auf dem Gelände.

Unsicher schaut sich der Mann um und verschwindet dann murrend seiner Frau hinterher ins Haus.

Izabella und Liliane blieben von der Entdeckung unbemerkt und schienen abgesehn vom erscheinen des Hundes bislang als eher harmlos eingestuft.
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Lillian Rochester
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 16:01

Lilly drehte sich um und schaute in die Richtung aus der die angenehme Stimme kam. Das erst was ihr durch den Kopf ging als sie die junge Dame erblickte war, „Na, ist den heut schon Weihnachten?“. Denn die Dame die da aus dem Schatten trat hatte ein Gesicht,  welches auf den ersten Blick so aussah wie das Christkind vom Nürnberger Christkindelmarkt, den sie als Kind mit ihren Eltern besucht hatte. Bevor Lilly antwortet konnte, sah sie wie Ihr Gegenüber in die Handtasche griff, instinktiv tat sie das gleiche und umfasste ihren Revolver, doch beließ sie ihn in der Tasche. Zu ihrer Erleichterung holte die Dame nur einen kleinen Beutel Hundeleckerlis hervor, worauf sich Lilly entspannte, ihren Revolver los ließ und sanft lächelte.

„Ob das viel nützt, glaub ich nicht.“

Während die Fremde auf sie zukam, musterte Lilly sie genau. Ein leichtes kribbeln machte sich ihn ihrem Nacken breit, also war sie mit Sicherheit ein Mitglied des Klubs der Untoten, doch was für einem Clan sie angehörte war Lilly nicht ganz klar. Im Kopf ging sie die Archetypen der einzelnen Clans durch, drei kamen dabei in die engere Wahl Toreador, Ventrue oder Tremere. Bevor sie sich auf einen Clan festlegen konnte stellte sich die junge Frau als Izabella vor, jedoch ihren Clan nannte sie nicht.

„Nett sie kennenzulernen, Izabella. Mein Name Lillian, Lillian Rochester, Neugeborene des Clans der Rose und komme aus London.

Lilly Lächelte freundlich. Dann drehte sie sich wieder zu dem Gittertor um und musterte den Hund der sich jetzt hingesetzt hatte und die beiden Frauen nur neugierig ansah.

„Ich nehme an, dass sie auch der Einladung dieses Nosferatu hierher gefolgt sind. Waren sie schon einmal hier und wissen wie man da rein kommt.“

Bei dem letzten Satz machte sie einen kurzen Fingerzeig Richtung des Geländes auf dem der Hund sich befand.

„Warum bleibt der Hund so ruhig, ist so erzogen, hat er nichts gegen das Tier in uns oder …“

Lilly musste über den Gedanken, den sie gerade hatte schmunzeln.

„… oder hat etwa der Nossi oder ein Gangrel Besitz von dem Tier ergriffen und beobachtete uns? Ich hab da so Geschichten gehört.“

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H.U.G.O
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 16:29

(Nur mal so zur Info. Hat jemand Tierkunde von euch oder Tierhaftigkeit. Wenn Nein reagieren Tiere feindselig, ängstlich oder alles zusammen )
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Lillian Rochester
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 17:05

(also, ich nicht ... aber vielleicht ist der Hund auch nicht ganz so clever. Sorry, aber ich bin mehr der Katzentyp)

Lilly geht nun ganz nah an das Gittertor heran und berührt es, dabei entsteht ein quitschendes Geräuch. Der Hund springt auf und beginnt zu knurren.

"Ups, da bin ich wohl etwas zuweit gegangen ..."

Lilly lässt das Gitter los.

"Wenn die Leckerlis nicht helfen, dann müssen wir wohl oder übel einen anderen weg finden. Hätten die hier nicht Kaninchen züchten können ..."

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Izabella
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 17:51

Izabella war nicht überrascht mit ihrer Vermutung richtig zu liegen, die Rosen schätzen alles Schöne und Besondere und beides erkannte man in Lillian auf den ersten Blick. Ein solches Gesicht und ein solcher Körper machte bestimmt vieles einfacher, den Umgang mit Menschen, die Jagd, nur Tiere wie der Hund hinter ihnen ließ sich davon nicht beeindrucken. Da sich die andere nun mit vollem Namen vorgestellt hatte, folgte auch Izabella den Regeln der Höflichkeit. „Mein Clan ist der, der Hexenmeister und ich bin die Tochter Silvias, der hiesigen Ahnin.“ Sie verfolgte wie sich Lillian Gedanken zu dem Hund machte ihr offenbarte, dass sie genau wie sie selbst auf die Einladung Hugos hier war. Sicher genoß der schräge Vogel die Vorstellung sie alle hier zu versammeln, so verschiedene Familien, Ideale und Hintergründe. Hoffte er auf einen großen Knall?

Doch bisher hatte sich die Rose Höflich und Freundlich gezeigt, etwas, was man einer Tremere gegenüber nicht unbedingt erwarten konnte. Manchmal fragte sich ob ihr Clan gefürchtet war, weil sie eine gewisse Macht besaßen oder ob sie sich die Macht angeeignet hatten, weil sie so angefeindet wurden? Sie kannte zwar die historischen Zusammenhänge, aber sie hatte sie nicht erlebt.

„Du vermutest richtig, auch ich habe eine Einladung erhalten, weiß sonst aber nicht mehr als du. Außer vielleicht, dass der Nossi einen schrägen Sinn für Humor hat und gerne...testet wie Leute reagieren. Deshalb habe ich versucht mich vorzubereiten und im Internet einige Informationen hier rüber gefunden, unter anderem das über die Hundezucht“ meinte sie und stellte sich zu Lillian die den Hund gereizt hatte. Sie öffnete das kleine Säckchen und der Geruch nach typischen Hundeleckerchen vermischte sich mit dem von frischen Bratensauce. Eine ungewöhnliche Mischung, die dem Hund aber sicherlich schmecken würde und da sie ihre Hand nicht riskieren wollte warf sie eine Handvoll Brocken durch die Zwischenräume des Zauns.

„Ich weiß nicht ob ich einen Gangrel erkennen würde oder ein besessenes Tier, aber wir werden es bald herausfinden. Die Köder sind nämlich mit einem starken Beruhigungsmittel versetzt und wäre es mit Verstand beseelt würde es jetzt wohl nicht mehr fressen“ sinnierte die Tremere und trat dann einen Schritt zurück. „Sollten wir hier kein Glück haben, dann gibt es auf dem Gelände sicher noch andere Zugänge, eine solche Anlage sollte ja dem Schutz dienen und keine Todesfalle werden“ überlegte sie weiter und spürte dann das Handy in ihrer Tasche vibrieren. Kurz sah sie auf den Text und musste dann einfach grinsen. Auch ohne zu unterzeichnen hätte sie Julias unverwechselbare Art herauslesen können.

„Die Einladung hat scheinbar noch mehr Neonaten in Ansbach erreicht, ich denke es wäre das Beste wir tun uns zusammen?“ schlug sie vor und hatte da Handy in der Hand um eine kurze Nachricht zu tippen.

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Julia
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 19:28

Während Julia eine weitere Nachricht für Izabella verfasst und abschickt, kommt die erste Antort. Sie liest sich die Angaben des Nosferatu sorgfältig durch. Will er mit uns spielen? Nein, denkt sich Julia er prüft uns. Kanalratten haben eine liebenswerte, besondere Art. Sie ist bereit, sein Spiel anzunehmen. Diesen Abend bedarf einer besseren Vorbereitung. Sie hat nur an das grobe Handwerkzeug gedacht. Vielleicht hat das junge Reh ergänzende Mittel mitgenommen. Zumindest liegt es in der Natur, dass sich Neugierige Rehe gerne vorbereiteten. Julia dimmt das Licht von ihrem Smartphone und wartet auf die Antwort von Izabella...sie ist fix! Die junge Gelehrte sieht auf den Bildschirm und runzelt die Stirn. Der erste Teil passt zu den Römern?! Das junge Hexerblut weiß, wie ein ordentlicher Text maskeradekonform aussehen muss.

Julia schleicht langsam durch die Bäume hinaus auf die offene Grasfläche. Dank der sternenklaren Nacht können selbst ihre Augen genug sehen. Nach der Grasfläche geht sie zurück auf den Feldweg und geht zurück zu ihrem Sprinter, schaut kurz  nach dem Rechten und ist froh, dass der Nosferatu ihr den nicht klaut. Julia lässt sich Zeit, während sie zum Vordereingang geht. Sie sieht sich auf dem Weg die Umgebung genau an. Die Strommasten zum Grundstück hin fallen ihr auf.

2016-03-29 11:23:59 Julia rolls 7 dice to Aufmerksamkeit 6,6,1,10,10, 8,7 [5 successes]

Die beiden anderen jungen Frauen sollen einander erst mal weiter beschnuppern, während sie ein wenig Recherche betreibt. Sie bleibt hin und wieder stehen. Wenn sie nicht alles täuscht, muss ein Bunker irgendwo einen zweiten EIn- oder Ausgang haben. Die Fähigkeiten der Nosferatu sind berüchtigt. Sie können mit Tieren umgehen und sie "beherrschen". Ventrue machen dies bei Sterblichen und Vampiren. Bewusst hält sie sich nun im Schatten auf. Einen kurzen Moment bleibt sie an der Kreuzung wo sie ihren Wagen geparkt hat und geht weiter.

Es folgt ein kurzer Griff an ihre Hüfttasche und sie zieht die kleine LED Lampe hervor. Während sie auf den Eingang zugeht, gibt sie zwei Lange Signale mit ihrer Taschenlampe und schreitet voran.

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 29 März - 22:07

Der Hund ist gut ausgebildet und rührt das Futter nicht an.  Immer noch das Tier der Kainskinder vor Augen zieht er sich dennoch argwöhnisch knurrend zurück.

Wohin genau kann man nur vermuten.  Eventuell ist einer der Gebäude offen oder es gibt dahinter einen Zwinger?  Bis auf das Auto der Eheleute fällt nichts weiter auf.  Es sind keine weiteren Menschen aktuell zu vermuten.  Neben den Gebäuden und Funkmasten gibt es noch einen Zugang für den Bunker.  Dieser liegt jedoch weiter hinten im grossen Gelände des ehemaligen Warnamts.

Ein weiterer Hinweis lässt sich vielleicht in der Anlage  finden. Wer weiss was sich der verschrobene Nosferatu noch hat einfallen lassen. Man kennt ja die Legenden über die Sicherung ihrer Bauten. Manche sind tödlich...
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Kain
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 10:19

Den Nosferatu erreichte eine große Kiste.
Drauf war nur Post it mit den Worten.
Mit freundlichen Grüßen S.


H&K G82 1x
H&K G3 2x
H&K G36 2x
H&K P7M13 2x
Walther P8 4x
Splittergranaten 4x
Weißer Phosphor Granaten 2x
Claymore 2x
Messer 4x

Eine Spritze mit Blut Aufschrift: Reihe 5

Ein Laptop

Dokumente:

Marschbefehl von KSK - Leistelle für KSKBÜW T2 gegen übernatürliches Ziel.

Eingesetze Kräfte:

Loos, Sebastian, Leutnant, PK 180479-D-65257  (Tot)

Beder, Michael, Hauptfeldwebel, PK 200378-B-32149 (Tot)

Tiehoff, Martin, Oberfeldwebel, PK 160382-T-63541 (am Leben, geghult von Liana St.Martin)

Wäger, Denis, Oberfeldwebel, PK 120582-W-61518 (auf der Flucht, Aufenthaltsort unbekannt)

Kramer, Florian, Feldwebel, PK 080883-K-21735 (Tot)


Ziel:

Name: Maria
Nachname:?
Rasse: Vampir
Alter:?
Geschlecht: weiblich
Größe: ca. 184 cm, schlank
Haarfarbe: variiert
Vermuteter Gefährlichkeitsgrad: 6
Sichtungen: Aura, Residenz.
Finanzkraft: beträchtlich

Foto von Maria

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Hier direkt zum Würfeln...

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 12:41

H. U. G. O benutzt in der Zeit den Laptop und versucht sich erneut einzuhacken. Neugierig wartet er darauf das er Besuch bekommt.
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 14:58

Izabellas Aufmerksamkeit liegt eigentlich bei der schönen jungen Rose vor sich, doch immer wieder wirft sie einen kurzen Blick auf den Hund und das Gelände jenseits des Zauns. Das Beruhigungsmittel zu besorgen war leicht gewesen, dafür war es ihr umso schwerer gefallen die Bratensauce zuzubereiten. Sie hatte keine Ahnung vom Kochen und auch als sie sich genau an die Anleitung hielt brannte der erste Topf an. Beim zweiten Mal gelang es besser und mit einer Spritze hatte sie jeden der fleischigen Brocken eines namhaften Futterproduzenten mit ihrer Spezialmischung versetzt. Ein oder zwei würden den Hund einfach nur beruhigen und etwas schläfrig machen, eine Handvoll sollte ihn ins Reich der Träume schicken. Doch der Hund schien sich kein bisschen für ihren Köder zu interessieren.

Izabella zog die Stirn kraus und legte nachdenklich den Kopf schief. Irgendetwas stimmte hier doch ganz und gar nicht! Noch vor wenigen Stunden hatte sie eigentlich nichts über Hunde und diese Rasse im speziellen gewusst, doch aus Interesse und zur Vorbereitung hatte sie sich einiges über Labradore durchgelesen. Sie galten als liebe Familienhunde, lustig, wesenstreu und vor allem verfressen. Eine ganze Reihe von Internetforen beschäftigte sich nur mit Erziehungstipps um ihnen abzugewöhnen wie ein Staubsauger alles in sich hineinzustopfen. Doch dieses Exemplar würdige ihren für die Hundenase sehr schmackhaften Leckerbissen überhaupt nicht. Sicherlich konnte man einem intelligenten Hund auch beibringen nichts von Fremden anzunehmen. Doch das hier waren keine ausgebildeten Kampf- oder Wachhunde. Es waren einfach ein paar normale Menschen die normale Familienhunde züchteten. Warum also verhielt sich dieses Vieh so? Lillians Vermutungen kamen ihr auf einmal gar nicht mehr so abwegig vor und sie beschloss weitaus vorsichtiger weiter zu machen.

Eigentlich hatte sie gedacht, ein kleiner Ausflug zu einem etwas seltsamen Nosferatu würde einfach eine nette Abwechslung sein, etwas unterhaltsam neben ihren trockenen Studien. Doch nun sah es aus, als würde es wesentlich herausfordernder als gedacht. Nossis liebten Rätsel und sie prüften und ärgerten gerne andere. Auf der eine Seite lockte ihre Neugier sie weiter und sie fragte sich, was der Clown sich noch hatte einfallen lassen, doch auf der anderen Seite hatte sie auch wirklich gehofft einen entspannten Abend zu verbringen. Sie sieht wieder zurück zu Lillian, Julia war auch bereits auf dem Weg und gemeinsam sollten sie weiterüberlegen.

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Lillian Rochester
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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 15:28

"Das war wohl nix ..." bemerkte Lilly in Izabellas Richtung.

"Wenn er zurück kommt kann ich ihn ja erschießen" Sie zog den Revolver aus der Handtasche, schwenkte ihn kurz und packte ihn wieder weg. Lilly lächelte Izabella an und fügte hinzu. "Das war nur ein Scherz, die Kugeln heb ich mir lieber für was Anderes auf."

"Doch jetzt mal Spaß bei Seite, was machen wir jetzt? Todeverachtend drauflos stürmen und hoffen, dass wir schneller laufen können als die Hunde? Oder warten wir auf Verstärkung?

Lilly lehnte sich gegen das Gittertor, welches daraufhin ein quitschendes Geräuch von sich gab.

"In London hatte ich persönlich keinen Kontakt zu Nossis ... ich denke der Abend wird, sagen wir mal interessant ..."

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 20:31

Izabella hob sachte die Augenbraue als Lilly den Revolver hervorholte. War es pure Kalkulation ihr zu zeigen, dass diese Rose Dornen hatte und sich zu wehren wusste. Oder wollte sie ihr beweisen, dass sie nicht unvorbereitet losgegangen war. Oder war sie einfach wie sie selbst ein wenig arglos und vertrauensselig? Jedenfalls war sie bisher mit Abstand die freundlichste Toreador die sie je getroffen hatte, nicht eine Spur von Arroganz oder Überheblichkeit war ihrem Verhalten anzumerken. Andere hatten ihr schon mit einem einzigen Blick das Gefühl geben können, nichts wert zu sein, unwürdig und nutzlos. Doch sie schien eher positiv und mit einem unerschöpflichen Humor gesegnet.

„Weglaufen ist wohl eine schlechte Idee“ meinte sie nur und kurz huschte etwas wie eine dunkle Wolke über ihr Gesicht, Erinnerungen an das letzte Mal als sie gelaufen war. Doch dann sprach Lillian weiter und lenkte sie damit zum Glück ab. „Das wundert mich wenig, ganz freiwillig möchte sich wohl keiner an die Orte begeben an denen die Verborgenen leben, auch wenn ein Besuch sehr spannend sein kann“ antwortet sie ruhig. „Ich kenne auch nur diesen einen und das eher flüchtig, aber ich wette er sitzt irgendwo und freut sich an dem Rätsel, welches er uns hier stellt“ Izabella sammelt die Leckerchen ein, die sie von dieser Seite des Zauns erreichen kann, es müssen ja nicht zu viele Beweise bleiben. Dann verstaut sie alles in ihrer Handtasche aus der sie ein paar Bogen eingerollte Papier zieht. Sie hat Ausdrucke von Google Maps gemacht auf dem das Gelände zu sehen ist. Wahrscheinlich wäre sie über die Ressourcen ihres Clans noch an mehr gekommen, doch dann hätte sie Silvia sagen müssen was sie vorhatte. Zwar wusste einer der Guhle die ihnen diente genau wo sie hingegangen war, aber nicht warum. Schnell sah sie auf ihr Smartphone und die Nachricht Julias.

„Ich erwarte noch jemanden, auch sie hat eine Einladung erhalten und sie ist etwas..schlagkräftiger als wir beide. Ich denke sie kann die Chancen besser abschätzen“ sie entfaltet das Papier und hält ihr Handy als Lichtquelle darüber. „Vielleicht können wir derweil aus diesem Plan schlauer werden?“ schlug sie der anderen vor, auch wenn das bedeutete, dass sie näher kommen musste.

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 21:30

Lilly bemerkte Izabellas Reaktion auf ihre Revolver-Aktion und musste musste lächeln. Sie war zwar eine kleine junge Rose, doch auch sie hatte schon Dornen, die piksen konnten. In London hatte sie die Nächte mit anderen jungen Kainskindern verbracht und dabei war es ihr egal gewesen, welchem Clan diese angehörten. Die Hauptsache war, man hatte Spaß gehabt.

Während die junge Tremere die Leckerlis einsammelte, beobachtet Lilly das Gelände nicht das der Hund zurück kam und ihr die Finger abbiss.

Als Izabella von einer weiteren Person sprach, die die Chancen auf Erfolg steigern konnte war Lilly's neugier geweckt.

"Wer ist diese Person? Wenn sie wirklich unsere Chancen auf Erfolg erhöht, bin ich dabei."

Ihr gegenüber hatte einen Plan des Geländes und erleuchtet diesen mit ihrem Handy, was Lilly als recht dürftige Lichtquelle empfand. Daher holte die die kleine Taschenlampe aus ihrer Handtasche.

"Nehmen wir besser die hier."

Als Lilly näher kam, hätte sie schwören können, dass ein leichtes Zögern von Izabella ausgegagen war. Sie beschloss es zu ignorieren und sich lieber dem Plan zu widmen.

"Ich denke, da müssen wir hin. Das scheint der Eingang zum Bunker zu sein."

Lilly zeigte mit dem Finger auf eine Stelle Stelle des Plans, der aussah wie ein Eingang.

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mi 30 März - 22:00

Izabella sah von der Karte auf und überlegte einen sehr langen Moment wie sie Julia adequat beschreiben sollte "gute Frage, es ist nicht ganz einfach sie zu beschreiben, unkonventionell doch ohne die Etikette zu brechen, mutig doch ohne selbstmörderisch zu sein, rebellisch doch ohne die ganze Welt aus den Angeln heben zu wollen, stimmungsgeladen und emotional aber nicht törricht und übereifrig, freundlich doch nicht dumm, hilfsbereit und doch zielorientiert....ihren Clan kannst du dir nun wohl schon denken" Sie steckte ihr Smartphone wieder ein und setzte eine kleine LED Taschenlampe wie Lillian sie hatte auf ihre Wunschliste. Es gab noch so viel zu lernen und egal wie gut man vorbereitet war, man konnte nicht auf alles gefasst sein.

Izabella sah zurück auf die Karte "Du hast Recht, das sieht wie ein Eingang aus und genau deshalb frage ich mich, ob es nicht zu einfach, zu offensichtlich ist. Wenn du der Nossi wärst der sich hier einen kleinen Scherz mit uns erlauben will, würdest du es nicht...schwerer gestalten?"

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Do 31 März - 14:35

Lilly lauschte interessiert Izabellas Beschreibung und es gab keinen Zweifel, es handelte sich um eine Brujah.

"Interessant! Und wo bleibt die Verstärkung? Nicht das die den ganzen Spaß ohne uns hat."

Die beiden Frauen sahen nun gemeinsam angestengt auf die Karte. Als junge Frau neben ihr sie fragte, was sie wohl tun würde, wenn sie der Nossi wäre. Musste Lilly etwas länger überlegen.

"Also ... hmmm ... keine Ahnung. Ich hab ja schon zugegeben, dass ich mit Nossis noch keinen Kontakt hatte. Heute Nacht ist das meine Premiere. Aber ..."

Lilly blickte von der Karte auf.

"Aber ich hatte Kontakt zu einer Gruppe Malkis. Das sind echt schräge Vögel und wenn es geht, sollte man sie mit Vorsicht genießen. Doch die Gruppe wusste wie man "Party's" feiert."

Das Wort Party betonte Lilly etwas und grinzte.

"Eine von der Gruppe hat mir mal gesagt, dass es nicht so aufregend ist, es den Gästen schwer zumachen zur Party zugelangen, sondern es viel spassiger ist, dass wegkommen von Selbiger zu erschweren. Und ich sag jetzt mal, das gleiche Prinzip wird wohl auch der H.U.G.O anwenden, oder was meist du?"


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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Do 31 März - 14:58

Langsam und vorsichtig geht die Brujah auf die anderen beiden Vampire Damen zu. SIe sieht sich immer wieder um. Der Lichtkegel einer Nahen Laterne lässt Julia kurz blinzeln. Ihre Augen haben sich zu gut an die Dunkelheit gewöhnt, sodass wenig Licht bereits zu einer Reaktion führt. Die letzten Worte der SMS passten zum jungen Reh und die Warnung, dass eine weitere Neonat heute Abend anwesen ist, nimmt sie zur Kenntnis. Die drei kurzen Sigknale lassen die Brujah innehalten. Eine Minute vielleicht beobachtet sie die anderen Vampire. Abgelegen von anderen Häusern lässt sich hier Draußen eine Unterhaltung einfach "mithören". Sie strengt ihren Geist an, lauscht nur auf die Worte, sodass sie sie deutlicher hören kann. Vielleicht ist es ihr Wille, der ihr Instinktiv das Vitae zu nutze macht. Ihre dunkle Kleidung tarnte sie halbwegs in der Dunkelheit.

Julia grinste. Die Beschreibung Izabellas traf zu. Ein weiter Spielraum für eine Individualistin aus ihrem Clan - gekommen als Rebell und erwachsen geworden? Ihre Sohlen gaben kaum einen Laut auf dem Untergrund des Feldwegs von sich, als sie aus den Schatten heraus wie ein Nosferatu trat. Nur ihr weißes Gesicht konnte sie vorher verraten. Ihre Jacke hatte sie geschlossen. Sie hat genug Übung, um sich an die beiden Frauen im Schatten heranzuschleichen. (Beschreibung von Julia ist in vorherigen Posts vorhanden.) Auf den jungen, scharfen Zügen der Brujah lässt sich keine Emotion ablesen. Ihr Brustkorb hebt und senkt sich nicht, ihre Augen blinzelten nicht. Die Haare sind zu einem Low Chignon gesteckt. An ihren Schläfen hinab baumelten lockige Strähnen. EIne weitere strich sie sich gerade aus dem Gesicht. Bei guter Beobachtung ist erkennbar, dass sie sich bereits durch ein Waldstück beweckt haben musste. Die Knie der Hose sind leicht feucht; die Haare sitzen nicht mehr wie zuvor.

"Guten Abend die Damen", sagt die Brujah tonlos. Ihre Stimme ist gedämpft. Selbst in ihren Augen ist diese Nacht kein Lächeln oder gute Laune auszumachen. Irgendwo hinter ihren Augen blinzelt kurz das Tier auf. Das Feuer in ihr, das ihrem Clan zu eigen ist, ist angefacht. Der Weg hierher hat ihren bisherigen Ärger abkühlen lassen. Sie wartet auf eine Reaktion der anderen beiden Vampire. Izabella bekommt von ihr ein höfliches Nicken. Ihre Augen ruhen bald auf Lillian. Einen Kommentar zum Plan der beiden behält sie sich vor. Wir sind hier nicht auf einer Beachparty. Rosen haben ein anderes Verständnis von Spaß und flüchteten sich gerne in Ausreden, wenn es um Arbeit geht. "Ich bitte um ein wenig mehr Diskretion hinsichtlich unserer aller Gesellschaft." Ihre Worte klingen wieder tonlos. Sie schenkt Lillian ein höfliches Nicken. "Mein Name ist Julia Rayne aus der Familie der belesen, kommend aus Birmingham." Sie wartete.

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Do 31 März - 19:47

„Sie ist schon unterwegs“ entgegnete Izabella auf die Frage wann Julia eintreffen würde.
Es ist interessant zu hören, dass die Rose in London offenbar Kontakte zu dem Clan des Mondes gepflegt hatte. Sehr vielschichtige Wesen, bei denen sich nicht nur die Stimmung, sondern die ganze Persönlichkeit innerhalb weniger Augenblicke ändern konnte. Unberechenbar, vielleicht machte das den Reiz aus, doch Iza hatte es eigentlich lieber wenn sie die Welt analysieren, klassifizieren und verstehen konnte. Da sie noch auf recht wenigen Feier bisher war, konnte sie nur vermuten was Lilly oder andere Kainskinder unter Spaß verstanden. Je nachdem wie dieser Abend enden würde, könnte ihr die Schönheit ja das eine oder andere zeigen. Sicherlich wussten die Toredor am Besten wie man eine Festlichkeit ausrichtete.

Sie überlegte einen Moment „Auch er muss sich an die Regeln und die Etikette halten, jemanden gegen seinen Willen festzuhalten wäre wohl ein grober Verstoß, aber wenn wir sein Zuhause nicht finden, kann ihm wohl niemand einen Vorwurf machen!“ sinnierte sie und sah dann eine Bewegung aus dem Augenwinkel. Noch eben in völliger Dunkelheit wurde eine junge Frau auf einmal ebenfalls von dem Licht der Straßenlampe erhellt. Im ersten Moment hatte sie Julia gar nicht erkannte und war ein wenig zusammen gezuckt. Und selbst als sie, die Bruhja erkannte, ärgerte sie sich wahnsinnig. Nicht darüber da sich die Gelehrte angeschlichen hatte, sondern, dass sie selbst so unaufmerksam gewesen war. Bei einem gut hörbaren Pläuschen mit Lilly standen sie gut sichtbar einfach herum und fuchtelten noch mit Taschenlampen. Noch auffälliger ginge es kaum noch.

Ihre Augenbraue schnellte nach oben als sie Julia richtig ansah, sie war so....unscheinbar. Keine bunten Strähnen, keine abgefahrene Frisur und schwarze schlichte Klamotten. Dennoch schenkt sie ihr ein leichtes Lächeln und aus der wenig steifen Begrüßung lässt sich ableiten, dass die zwei sich bereits kennen. „Einen schönen Abend Julia, du hast recht, wir sollten uns ein wenig in die Schatten zurückziehen und von dort das weitere Vorgehen planen.“

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Fr 1 Apr - 8:48

Lilly drehte sich zu der Person um, die sich gerade aus dem Schatten geschält hatte. Sie hob leicht ihre Augenbraue, als sie die junge Frau von Oben bis Unten musterte. Das war also die Verbesserung ihrer Chancen? Brujah: ja ... Verbesserung: abwarten!

Als sich die Neu Vorstellte wurde Lilly hellhörig. Aus Birmingham!? Interessant.
Und um dir Höflichkeit genüge zutun, nickte Lilly kurz und Stellte sich ebenfalls vor.

"Lillian Rochester, Neugeborene des Clans der Rose und ich komme aus London."

Lilly legte einen sanften Hauch eines Lächeln auf.

"Also dann, ab in die Schatten." Sie war zwar keine Lasombra, doch wenn ihre neuen Mitsteiter es für eine gute Idee hielten sich in die Schatten zu verdrücken, warum nicht. Sie ließ die Brujah vorgehen ...

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Fr 1 Apr - 14:36

"Eine kleine Gruppe von drei Frauen, Taschenlampen und Karte in der hand erscheint in meinen Augen verdächtigt", kommentiert die Brujah die Zustimmung von Izabella. Alleine gab es weniger Probleme, nur weniger Hilfe. Ein freundlicher Ton schleicht sich in ihre Stimme und ein leichtes Lächeln, das wieder verschwindet.
London? Nicht weit von meiner Heimat! Ein Anflug eines Lächelns huscht über den linken Mundwinkel der Brujah, während sich ihr Kopf sich zur rechten Seite neigt. Das Gesagte wird gespeichert und kann für einen späteren Zeitraum wieder Verwendung finden. Sie konzentriert sich auf das gemeinsame Ziel. Julia bewegt sich aus dem Lichtkegel hinaus und schreitet den Feldweg entlang in Richtung ihres Sprinters. Aus der Beintasche ihrer Kommandohose holt sie ihr Handy hervor und zeigt den anderen beiden Frauen den Text:

Zitat :
SMS back : "Liebe Julia, das ist ein kleines Spiel und du kannst dort gerne beweisen wie gelehrt du wirklich bist. Auf den Kopf gefallen scheinst du ja nicht. Sucht und findet mich. Das hier ist erst der Anfang eines nicht zu leichten Abenteuers. Gehabt euch wohl.

Wenn die beiden jungen Frauen den Text gelesen haben, nimmt sie das Handy wieder an sich und verstaut es. Ihre Augen gewöhnen sich nur langsam an die Dunkelheit. "Fräulein Rochester liegt mit ihrer Vermutung richtig. Der Haupteingang ist ein lohnendes Ziel. Wie ist der Haupteingang gesichert?" Julia spricht leiser und ein unterschwelliges Knurren ist sehr kurz zu vernehmen. "Ich habe den 'Hintereingang geprüft'. Es laufen mehrere Hunde auf den Grundstück herum, die auf unsere Art sehr ansprechen... Zwei Sterbliche kamen aus dem einen Haus", Julia deutet auf die Karte, die Izabella dabei hat, nachdem sie neben ihr steht und mit einer Lampe leuchtet."Sie kamen hervor, nach dem ich das Getöse ausgelöste habe. Des Weiteren sind auf dem Gelände Bewegungsmelder eingerichtet, die ebenfalls angehen, wenn sich Bewegung zeigt."

Julia sieht die anderen beiden Frauen an. Sie selbst hatte für diese Mission keine Lust, wie eine Sterbliche zu wirken. Lockert sich ihre Miene gerade wieder auf? Die Anspannung verschwindet? Sie fährt mit ihrem Bericht fort: "Ich nehme an, dass unserer heutiger Gastgeber im Bunker hockt und nicht in einem der Häuser. Es passt nicht zu ihm. HUGO wird die Aufmerksamkeit der Hunde nicht auf sich ziehen. Sie sehen ihn eher als Freund an. Kanalratten sind Tieren sehr zugeneigt und andersherum. Es liegt in ihrem Blut ähnlich wie bei den Wilden. Hinter dem Bunkergebäude verläuft direkt eine Stromtrasse bis zum Haus. Vielleicht gibt es einen Versorgungstunnel, durch den wir dort gehen können." Julia fährt mit ihren schwarz lackierten Nägeln über die Karte und zeigt auf die Strommasten. "Meiner Meinung nach bleiben uns die Optionen: Bewegungsmelder ausschalten durch Fähigkeiten, Notausstieg finden, ergreifen und aufbrechen. Es sei denn, ihr möchtet die Besitzer der Hunde ausschalten... ." Julia sieht Lillian starrend an: "Ich nehme an, dass ihr Vitae sie zu schnellen Leistungen befähigt. In meinem Wagen habe ich noch eine Brechstange. Gibt es noch weitere Informationen zum Bunker?"

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Mo 18 Jul - 22:34

(off: Mach wir hier ohne die anderen Damen weiter? Scheinbar ist es ein und die selbe Spielerin gewesen!)

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Do 18 Aug - 3:45

ja macht mal ohne sie weiter.

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BeitragThema: Re: H.U.G.O 's Hort des makaberen Schrecken   Di 13 Sep - 20:43

Es gab Zeiten, da war das Monster in ihr ein willkommender Begleiter. Diese verdammten beiden jungen Gören hauten einfach ab. Weg, ab in die Dunkelheit zurück zur Straße? Es flüsterte ihr ein, sie zu verfolgen. Jage sie; töte sie! Es ist so leicht. Junges Fleisch! Die Innere Stimme war stark. Julia kämpfte gegen ihr heißes Blut an. Das Misslingen ihres Eindringens hatte ihr Blut erhitzt. Nun saß sie alleine vor ihrem alten Transporter und klammerte sich an alte Erinnerungen, als sie noch ein Mensch gewesen ist und an die Zeit mit ihrer Erzeugerin. Langsam kam sie wieder zur Ruhe und legte ihr Monster in Ketten. 'Bleib ruhig, Süße. Atme ein und wieder aus.' Sie konnte wieder einen klaren Gedanken fassen.

"Fangen wir von vorne an."

Sie nahm ihr Handy aus der linken Tasche. Schnell fand sie die Nummer von HUGO und drückte auf den grünen Hörer. Sie horchte auf ein Freizeichen. Ohne die beiden war die Situation anders. Die Hunde blieben und die Menschen auch. Ihre Gedanken suchten wieder nach einer Möglichkeit. Vielleicht konnte sie ja bei dem Funkasten einen Schacht zum Betreten des Bunkers finden. der offizielle Weg blieb unpassierbar. HUGO ließ sich vielleicht noch erweichen! Komm geh ran, HUGO.

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